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Jagd an der B4 zwischen Bad Harzburg und Torfhaus am Mittwoch

Das Forstamt Clausthal bittet Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht im Bereich der Baste-Siedlung.

Die Landesforsten bitten Autofahrer mit besonderer Aufmerksamkeit auf der B4 zu fahren. Während der Jagd können Wildtiere und Jagdhunde die Straßen queren.
Die Landesforsten bitten Autofahrer mit besonderer Aufmerksamkeit auf der B4 zu fahren. Während der Jagd können Wildtiere und Jagdhunde die Straßen queren. Foto: Niedersächsische Landesforsten

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11.01.2021

Bad Harzburg. Das Niedersächsische Forstamt Clausthal bejagt am Mittwoch seine Waldreviere zwischen Bad Harzburg und Torfhaus. Da während der Bewegungsjagd von 8 bis 15 Uhr plötzlich Wildtiere oder Hunde über die Straße wechseln können, wird auf der Bundesstraße 4 die Höchstgeschwindigkeit verringert. Betroffen ist der Straßenabschnitt zwischen Huneberg und Ulmer Weg im Bereich der Baste-Siedlung. Das teilen die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung mit.



Das Forstamt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, mit besonderer Aufmerksamkeit zu fahren und auf Wildtiere und Jagdhunde achten. Autofahrer sollten aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. Nach Beendigung der Jagd wird die Geschwindigkeitsbeschränkung umgehend wieder aufgehoben.

„Bei allen Bewegungsjagden in den Landesforsten kommt ein Hygienekonzept zur Anwendung, das die Beachtung der Infektionsschutzregelungen sicherstellt“, begründet Forstamtsleiter Ralf Krüger, warum die Bewegungsjagd unter Corona-Bedingungen stattfindet. Die großflächige Jagd helfe, Wildunfälle auf der B4 zu vermeiden und trage dazu bei, die Schwarzwildbestände zu verringern. Das sei aus Gründen der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest geboten, so der Clausthaler Forstchef. Der Leiter des Forstamtes Clausthal unterstreicht weiterhin, wie wichtig er die Jagd auf Rot- und Rehwild im Oberharz sieht: „Gerade in den höheren Lage an der Schnittstelle zum Nationalpark haben wir großflächig Fichtenwälder verloren, die jetzt neu aufgeforstet werden müssen. Damit die künftigen Mischwälder eine Chance haben und die neu gepflanzte Laubbäume nicht gleich aufgefressen werden, brauchen wir angepasste Wildbestände“, sagt Krüger abschließend.


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