Sie sind hier: Region >

Jagd zur Seuchenprävention – Kreisstraße 51 am Samstag voll gesperrt



Helmstedt

Jagd zur Seuchenprävention – Kreisstraße 51 am Samstag voll gesperrt

Die Wälder zwischen Querenhorst und Rottorf werden bejagt. Vor allem Wildschweine stehen auf der Abschussliste.

Die großflächige Jagd dient insbesondere der Reduktion der Schwarzwildbestände.
Die großflächige Jagd dient insbesondere der Reduktion der Schwarzwildbestände. Foto: Niedersächsische Landesforsten

Artikel teilen per:

Landkreis Helmstedt. Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel bejagt an diesem Samstag die Wälder zwischen Querenhorst und Rottorf in der Revierförsterei Bahrdorf. Da während der revierübergreifenden Bewegungsjagd plötzlich Wild oder Jagdhunde über die Straßen laufen können, wird die Kreisstraße 51 zwischen der B244 bei Querenhorst und der L294 bei Rottorf zur Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer voll gesperrt. Die Verkehrsbeschränkungen gelten in der Zeit von 9.30 bis 13.30 Uhr. Das teilen die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung mit.



Die großflächige Jagd dient insbesondere der Reduktion der Schwarzwildbestände, die aus Gründen der Seuchenprävention erforderlich ist. Forstamtsleiter Andreas Baderschneider erklärt die Dringlichkeit der Jagd: „Die Reduzierung der Schwarzwildbestände ist insbesondere zur Verminderung der Seuchengefahr durch die Afrikanische Schweinepest und zur Vermeidung von Schäden in der Landwirtschaft erforderlich. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Straßensperrung“.

„Bei dieser Bewegungsjagd kommt ein spezifisch unter Beachtung der Infektionsschutzregelungen entwickeltes Hygienekonzept zur Anwendung“, erklärt Forstamtsleiter Baderschneider die Durchführung der Bewegungsjagd unter Corona-Bedingungen.

"Auf Wild und Jagdhunde achten!"


Das Forstamt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, mit besonderer Aufmerksamkeit zu fahren und auf Wild und Jagdhunde zu achten. „Nach Beendigung der Jagd wird die Vollsperrung der K51 umgehend wieder aufgehoben. Wir bitten Waldbesucher, an diesem Tag auf andere Waldgebiete auszuweichen“, sagt Revierleiter Axel Schlüter, der die Jagd in seiner Revierförsterei Bahrdorf vorbereitet.


zur Startseite