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Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Samtgemeinde Velpke



Helmstedt

Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Samtgemeinde Velpke


Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Velpke
Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Velpke

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Velpke. Am 24. März fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehren aus der Samtgemeinde Velpke statt. Gemeindebrandmeister Sascha Kehlau begrüßte alle anwesenden Ortsbrandmeister, Mitglieder des Samtgemeindekommandos, Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke, Bürgermeisterin der Gemeinde Gr. Twülpstedt Heike Teuber, den Bürgermeister der Gemeinde Velpke Mark Kreutzberg sowie Mitglieder aus Rat und Verwaltung.



In seinem Jahresbericht ging der Gemeindebrandmeister auf die Mitgliederentwicklung ein und wie schwierig es ist, neue Mitglieder für die Einsatzabteilung zu gewinnen. Nur wenige kennen oder interessieren sich für die Probleme der Feuerwehr. „Warum auch? Wenn ich die Feuerwehr brauche dann kommt sie ja. Hier sind wir an einem Punkt angekommen an dem man sagen muss, sie kommt noch!“ so Kehlau. Es müssen Anreize geschaffen werden um neue Mitglieder zu bekommen. Aber auch um denen Anerkennung zukommen zu lassen, die bereits ihren Dienst in der Feuerwehr versehen.

Die Brandschützer mussten insgesamt 151 Einsätze absolvieren, davon 18 Brandeinsätze, 90 Technische Hilfe und 43 sonstige Einsätze. Leider sieht es in der Mitgliederentwicklung für die kommenden Jahre nicht rosig aus. Die Anzahl an Feuerwehrleuten, die in den nächsten Jahren aus Altersgründen ausscheiden, kann allein aus der Jugendfeuerwehr nicht kompensiert werden. Derzeit befinden sich insgesamt 417 Mitglieder, davon 67 weibliche Mitglieder in den 15 Ortsfeuerwehren. Der Samtgemeindejugendwart Frank Schultz berichtete rückblickend über ein arbeitsreiches Jahr. Es gab einige Veranstaltungen auszurichten wie zum Beispiel den Samtgemeindewettbewerb in Rümmer, die erfolgreiche Teilnahme am Kreiswettbewerb und dem Erfolg bei der Jugendflammenabnahme. Ein spannender Nacht-Orientierungsmarsch wurde von den Grafhorster Brandschützern organisiert und ausgerichtet, an denen die Kinder- und Jugendfeuerwehren nicht nur aus der Samtgemeinde teilgenommen haben.

Zeitaufwand von 2.644 Stunden


Die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde zählen nun insgesamt 68 Jungen und 37 Mädchen zu ihren Mitgliedern. Besonders erfreulich ist die Übernahme von 6 Jugendlichen in die Einsatzabteilung. Die Jugendlichen leisteten im Berichtsjahr 328 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 853 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Der Zeitaufwand für die Jugendwarte und Betreuer sowie der Leitung der Samtgemeindejugendfeuerwehr lag bei insgesamt 2.644 Stunden ehrenamtliches Engagement. Auch die Kleinsten sind hochmotiviert in den Kinderfeuerwehren Rümmer, Grafhorst und Velpke. Sie konnten sich über einen Zuwachs von 12 Kindern freuen. In den drei Kinderfeuerwehren versehen nun 59 Kinder ihren Dienst. Sie leisteten 29 Std. Feuerwehrtechnik, 86 Std. allgemeine Jugendarbeit und 51 Std. Spiele / Gruppenarbeit.

Wie wichtig die Brandschutzerziehung ist, berichtete der Brandschutzerzieher Michael Kaussel. Brandschutzerziehung und Aufklärung dienen dem Schutz und der Förderung von Menschen. Die Schulklassenbetreuer waren im Berichtsjahr in Kindergärten, Schulen und auch im Seniorenheim unterwegs. So konnten 127 Kinder und 16 Erwachsene geschult werden. Kaussel bedankte sich bei den Schulklassenbetreuern Erika Hahn, Jörg Merkl, Tobias Schierding und Lars Rose für ihre geleistete Arbeit. Über den positiven Rückgang von Verletzungen freute sich der Sicherheitsbeauftragte Frank Schulz. Lediglich eine Unfallmeldung aus der Einsatzabteilung lag vor. Bei der Funkausbildung wurde die Schulung im Umgang mit den Digitalfunkgeräten weiter vertieft. Funkbeauftragter Christian Große ging in seinem Jahresbericht auf die einzelnen Dienste ein.

Beförderungen auf der Tagesordnung


Gemeindeausbildungsleiter und 2. Stellv. Gemeindebrandmeister Andreas Wogatzki bedankte sich bei den Ausbildern für ihre geleistete Arbeit. Er bemängelte die teilweise schlechten Rückmeldungen aus den Ortsfeuerwehren, sodass Lehrgangstermine leider abgesagt werden mussten. Dennoch konnten vier Kameraden nach erfolgreicher Abschlußprüfung an die Ortsfeuerwehren übergeben werden. Nach den Berichten standen die Wahlen zum Samtgemeindekommando an. Als Bekleidungswart wurde Andreas Appel, Gemeindeausbildungsleiter Andreas Wogatzki und Fachführer Funk Christian Große wiedergewählt. Neu im Kommando sind der 2. Stellv. Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Sascha Höft und Kassenwart Kurt Riemann. Zum Kassenprüfer wurden Rainer Marx und Dietrich Bussius gewählt. Verabschiedet wurde der stellv. Ortsbrandmeister aus Bahrdorf Martin Fricke. Sein Nachfolger wird Fabian Kemmer.

Beförderungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Dennis Jürges ist jetzt Löschmeister. Oberlöschmeister wurde Jens Hielscher. Zum Hauptlöschmeister wurden Helios Stellmach und Tobias Reichelt befördert. Erster Hauptlöschmeister ist nun David Kroll. Neue Brandmeister wurden Andrè Gnaß, Uwe Sulfrian und Marc Schuchmann. Bereits auf dem Kreisfeuerwehrtag wurde Tobias Schierding zum Oberbrandmeister befördert.


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