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Jugenddialog - Was wünscht Wolfenbüttels Jugend sich nach der Pandemie?



Jugenddialog - Was wünscht Wolfenbüttels Jugend sich nach der Pandemie?

Der Dialog findet in Präsenz am Jugendzentrum im Harztorwall statt.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

Wolfenbüttel. Am Dienstag, den 7.September um 16 Uhr, findet der erste Wolfenbütteler Jugenddialog statt. Hintergrund der vom Präventionsrat und der Stadtjugendpflege organisierten Veranstaltung ist die Feststellung vieler Studien, dass insbesondere die Jugend in Zeiten der Pandemie in vielen Bereichen zurückstecken musste. Eingeladen sind daher alle Jugendlichen ab der 5. Klasse. Unter www.jugenddialog-wf.de können Jugendliche schon im Vorfeld ihre Meinungen in einer Umfrage abgegeben und sich zum Jugenddialog selbst anmelden. Hierzu lädt die Stadt Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung ein.



Die Teilnahme sei auch ganz spontan ohne Anmeldung möglich. Die Veranstaltung wird in Präsenz vor der Wiese des Jugendzentrums (Harztorwall 23) stattfinden. Bei schlechtem Wetter könne so auf die Räumlichkeiten des Jugendzentrums zurückgegriffen werden.

In von Mitgliedern des Jugendparlamentes moderierten Kleingruppen soll darüber diskutiert werden, welche Forderungen und Wünsche die jungen Menschen in Hinblick auf die Zeit nach der Pandemie haben. Die Resultate sollen nach der Veranstaltung der neu gewählten Kommunalpolitik als auch den Mitgliedern des Präventionsrates als Orientierung für die Bedarfe der Wolfenbütteler Jugend dienen.


„jetzt erst recht“


Der erste Jugenddialog wird unter dem Motto „jetzt erst recht“ stattfinden. Dazu Philipp Bräuer vom Jugendparlament, der eine der Kleingruppen moderieren wird: „Wir Jugendliche haben in den letzten anderthalb Jahren viel zurückstecken müssen. Nicht zuletzt, um insbesondere ältere Generationen zu schützen. Umso wichtiger ist es, dass wir zusammen als Jugend formulieren, was wir jetzt brauchen. Nur wenn wir uns zu Wort melden, haben wir auch eine Chance, gehört zu werden.“

Der Jugenddialog ist eine europaweite Kampagne zur Beteiligung Jugendlicher. Über unterschiedliche Kanäle und Veranstaltungen können junge Menschen mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung in einen Dialog treten und über ihre Anliegen und Forderungen sprechen. Indem Verantwortliche aus Politik und Verwaltung von den Anliegen und Forderungen junger Menschen erfahren, können sie diese bei ihren politischen Entscheidungen einbeziehen und so die Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungen stärken.


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