whatshotTopStory

Justizministerin eröffnete Zivilcourageausstellung

von Nino Milizia


Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz erhält von Günter Koschig das GZK-Fotobuch. Foto: Privat
Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz erhält von Günter Koschig das GZK-Fotobuch. Foto: Privat

Artikel teilen per:

02.03.2017

Osterode. Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz eröffnete die Zivilcourageausstellung der Goslarer Zivilcourage Kampagne (GZK) in der Sparkasse Osterode.


„Gerechtigkeit braucht Mut!“ Dieses Statement der Niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz und die Aufforderung bei Gefahr 110 anzurufen, begrüßt die Besucher/innen der Zivilcourageausstellung in der Sparkasse Osterode noch bis zum 15. März 2017.
Nach 15 Jahren als Außenstellenleiter des Weißen Ringes in Osterode realisierte Walter Röhl bei der Amtsübergabe an Hans-Dieter Wode, dass Projektleiter Günter Koschig die Plakatausstellung und die Facetten der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) der anwesenden Justizministerin und den Gästen vorstellen konnte. „Neben dem öffentlichen Eintreten für Zivilcourage durch Plakat- und Postkartenaktionen, Teilnahmen an Deutschen Präventionstagen, waren die erstellten Kurzfilme und Unterrichtsmaterialien für Schulen, die jährlichen Ehrungen couragierter Bürgerinnen und Bürger sowie die Erstellung der Homepage (www.zivilcourage-goslar.de) die wichtigsten Bausteine der Kampagne,“ so Koschig, der die Ministerin mit einem GZK-Fotobuch und den Bankvorstand Thomas Toebe mit einem Zivilcourageschal sowie einem „110-Schutzengelcartoon“ überraschte.


Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz dankt Walter Röhl und Günter Koschig vom Weißen Ring. Foto:



In ihrem Festvortrag führte die Ministerin aus: „Ich bin den Initiatoren der GZK sehr dankbar, denn das Thema betreffe jeden ganz persönlich. Die Goslarer Zivilcourgekampagne sei ein herausragendes Beispiel für ein demokratisches Miteinander, das zurecht bundesweite Anerkennung gefunden habe und mit Preisen ausgezeichnet sei. Zivilcourage bedeute übersetzt Bürgermut und sei eine soziale Haltung, die zeige, für welche Werte wir eintreten. Die Kampagne sei kein Aufruf zu falsch verstandenem Heldenmut, aber sie fordere auf, achtsam zu sein, nicht wegzuschauen und mit einem Notruf früh auf bedrohliche Situationen zu reagieren, so Niewisch-Lennartz weiter. Sie dankte dem Landesvorsitzenden Rainer Bruckert und allen Protagonisten des Weißen Ringes, der nicht nur seit 40 Jahren Kriminalitätsopfern hilft, sondern sich auch im Bereich der Kriminalprävention als verlässlicher Partner mit einbringt.


zur Startseite