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Kanal-Fuhse-Region: Großes Interesse an Dorfentwicklung



Peine

Kanal-Fuhse-Region: Großes Interesse an Dorfentwicklung


Das Interesse an der Dorfentwicklung in der Kanal-Fuhse-Region-West war groß. Foto: Privat Foto: Privat

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Mehr als 70 Interessierte aus der Kanal-Fuhse-Region-West nutzten die Möglichkeit, sich im Dorfgemeinschaftshaus Vöhrum über Fördermöglichkeiten für private Maßnahmen der Dorfentwicklung zu informieren.



Bürgerinnen und Bürger aus den beteiligten Ortschaften Berkum, Eixe, Rosenthal, Hofschwicheldt, Röhrse, Schwicheldt, Vöhrum und Landwehr waren gekommen. Karolin Thieleking vom begleitenden Planungsbüro KoRiS- Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung freute sich über das großes Interesse an Dorfentwicklung: „Das ist ein gutes Signal für die Umsetzungsphase im nächsten Jahr“, sagte sie.

Die Planerin berichtete, dass der Dorfentwicklungsplan der Kanal-Fuhse-Region-West kurz vor der Fertigstellung steht. Im Januar werden die politischen Gremien darüber beraten.


Diese Zeit können private Eigentümer ortsbildprägender und landwirtschaftlicher Gebäude schon jetzt nutzen, um Anträge vorzubereiten. Stichtag für Förderanträge ist der 15. Februar 2017.

„Für die Kanal-Fuhse-Region ist es ein Glücksfall, dass es in 2017 einmalig einen zweiten Stichtag am 15. September 2017 geben wird“, meinte Sascha Ackermann vom Amt für regionale Landesentwicklung aus Braunschweig.


Ackermann gab in seinem Vortrag einen Überblick über das Antragsverfahren. Die Förderbedingungen richten sich nach der sogenannten ZILE-Richtlinie (Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung). Gefördert werden beispielsweise Sanierungen, Umbauten oder Umnutzungen historischer Gebäude. Der Zuschuss beträgt in der Dorfregion voraussichtlich 30 Prozent der förderfähigen Kosten.

Hinweise zur Gestaltung und zu verwendende Materialien zum Beispiel bei der Erneuerung von Dächern, Fassaden, Fenstern oder Türen gab Karin Bukies vom Planungsbüro Stadtlandschaft.

Förderfähig sind auch Einfriedungen wie Zäune oder Freiflächengestaltungen mit Pflasterungen und Begrünungsmaßnahmen. Denkbar wäre weiterhin eine gemeinsame Pflanzaktionen zum Beispiel für Hof- und Hausbäume.

Mit dem Thema Dorfgrün wird sich im nächsten Jahr eine der insgesamt fünf Arbeitsgruppen weiter beschäftigen. Der Arbeitsgruppe Bausubstanz und Energie ist es wichtig, Dorfentwicklung und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Hierzu sollen im kommenden Jahr weitere Informationsveranstaltungen stattfinden.

Der gesamte Förderzeitraum für die Dorfentwicklung beträgt in der Regel mindestens sieben Jahre. Die Fördermittel für private Maßnahmen stellt das Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz jährlich zur Verfügung. Antragsvordrucke und weitere Informationen über Fördermaßnahmen gibt es bei der Stadt Peine.

Das Planungsteam stellt den Dorfentwicklungsplan öffentlich am 11. Januar 2017 im städtischen Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit vor. Weitere Informationen zur Dorfentwicklung in der Kanal-Fuhse-Region-West sind auf der Internetseite der Stadt Peine zu finden.


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