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Kinderbetreuung voranbringen – Tagespflege besser bezahlen



Braunschweig

Kinderbetreuung voranbringen – Tagespflege besser bezahlen


Zentralen Familien-Service-Büros Braunschweig („Das FamS“) in der Innenstadt. Foto: SPD
Zentralen Familien-Service-Büros Braunschweig („Das FamS“) in der Innenstadt. Foto: SPD

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Braunschweig. „Familienfreundliches Braunschweig“ – unter diesem Motto wollen Bündnis 90 / Die Grünen die Kinderbetreuung in der zweitgrößten Stadt Niedersachsens Schritt für Schritt weiter verbessern. Darüber informiert die Fraktion in einer Pressemitteilung, die regionalHeute.de ungekürzt und unkommentiert veröffentlicht.




Ein aktueller Antrag der Ratsfraktion befasst sich mit der immer wichtiger werdenden Betreuungsform Kindertagespflege. Hier wollen die Grünen für eine auskömmliche Bezahlung der Betreuer und für eine finanzielle Entlastung der Eltern sorgen. Die bisherigen – deutlich zu niedrigen – Stundensätze von 4,10 Euro pro Kind sollen auf einen Sockelbetrag von 5 Euro angehoben, jährlich erhöht und durch besondere Aufschläge - für bestimmte Qualifikationen und Qualifizierungen - ergänzt werden. Zuzahlungen durch Eltern an Tagesmütter oder –väter, die über die festgelegten städtischen Entgeltsätze hinausgehen, könnten so entfallen.

Dazu Dr. Elke Flake (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses):

„Unser Antrag basiert auf den Ergebnissen eines Workshops zur Qualität in der Kindertagespflege, der im April unter reger und breiter Beteiligung stattgefunden hat. Die Kindertagespflege deckt mehr als 30 Prozent der Betreuungsplätze für unter Dreijährige und damit einen beträchtlichen Teil des Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung ab. In Braunschweig werden schon mehr als 1.000 Kinder von Tagespflegepersonen betreut. Und der Bedarf wird in den nächsten Jahren sicherlich noch weiter steigen. Es ist also genau der richtige Zeitpunkt, um die Qualität dieser Betreuungsform durch eine angemessene Vergütung der Betreuungskräfte weiter voranzubringen. Zumal die Kindertagespflege wesentlich geringere Kosten verursacht als städtische oder andere Kindertagesstätten.“


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