Wolfenbüttel

Kindergartenessen: CDU/FDP Gruppe für Beschränkungen der Gebühren

Nach Einführung der Gebührenfreiheit für den Kindergarten sollten die entstehenden Kosten für Frühstück, Mittagessen und Getränke in vollem Umfang von den Eltern bezahlt werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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17.06.2020

Cremlingen. In ihrer letzten Gruppensitzung erörterten die Vertreterinnen und Vertreter der CDU und der FDP im Rat der Gemeinde Cremlingen, wie die Gebühren für die Kindertagesstättenbeköstigung auf die Eltern umgelegt werden können. Nach Einführung der Gebührenfreiheit für den Kindergarten sollten die entstehenden Kosten für Frühstück, Mittagessen und Getränke in vollem Umfang von den Eltern bezahlt werden. Die Verwaltung legte nun eine Kosten-Leistungsrechnung vor, die bei vollständiger Bezahlung eine Erhöhung um teilweise 80 Prozent bedeuten würde. 135 Euro wären für Frühstück und Mittagessen an den gut 20 Tagen pro Monat zu begleichen, wie Tobias Breske berichtet.


„Wir sollten auf jeden Fall die Kosten für die Lebensmittel durch die Eltern zahlen lassen, über Personalkosten und Abschreibungskosten für die Küchen können wir reden“, meinte Fraktionsvorsitzender Uwe Lagosky. Dann läge der Preis bei etwas unter 100 Euro pro Monat. Im Jugend-, Sport-, Sozial- und Kulturausschuss hätte man sich auf den vom Ausschussvorsitzenden Hermann Büsing vorgeschlagenen Kompromiss geeinigt, im kommenden Jahr und bis zu einer endgültigen Regelung jeweils 75 Prozent der Kosten zu verlangen, das wären 101,25 Euro.


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