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Kinokritik „Criminal Squad“: Gelungene Kopie eines Klassikers

1. Februar 2018
regionalHeute.de war wieder im Kino. Wir haben uns "Criminal Squad" angeschaut. Foto/Video: Marian Hackert
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Wolfenbüttel. Am Mittwoch startete im Wolfenbütteler CineStar der Action-Film "Criminal Squad". regionalHeute.de hat sich den Film einmal angeschaut.

Los Angeles – in kaum einer anderen Stadt werden so viele Banken überfallen und Transporter ausgeräumt wie hier. Auch die routinierte Gangster-Bande des Ex-Sträflings Ray Merriman (Pablo Schreiber) ist süchtig nach dem schnellen Geld. Doch als einer ihrer Raubzüge zu mehreren Toten führt, geraten die Outlaws ins Visier des skrupellosen Cops Nick Flanagan (Gerard Butler) und seiner Spezialeinheit des Sheriff’s Departments. Selbst bereit die Grenze zwischen Gut und Böse zu überschreiten, beginnen die Ermittler eine provokante Jagd auf die Verbrecher. Denn diese planen nichts Geringeres, als das am besten gesicherte Geldinstitut der Stadt zu knacken: die Federal Reserve Bank in Downtown L.A.

Trailer:

Kritik

Gerard Butler macht als erbarmungsloser Cop Jagd auf die knallharten LA-Gangster 50 Cent, Pablo Schreiber und O’Shea Jackson. Unter der Regie von Christian Gudegast („London Has Fallen“) läuft Gerard Butler zwar zu Hochtouren auf, doch irgendwie kommt einem der gesamte Plot sehr bekannt vor – Richtig! Das habe ich doch schon einmal gesehen und das bereits vor einigen Jahren: „Heat“ heißt der Film, dem die Story nicht nur grob entlehnt ist, sondern fast aufs Haar genau gleicht. Genau wie beim Original aus dem Jahr 1995 beginnt der Film mit einem bewaffneten Überfall auf einen Geldtransporter und sogar die Soundeffekte sind erschreckend ähnlich. Unterhaltsam ist er dennoch, auch wenn man stets zwischen den Stühlen sitzt: „Der Film ist gut – aber das ist doch eine glatte Kopie von Heat!“

Fazit

Wer das Original nicht kennt, wird wahrscheinlich mehr als begeistert von diesem Action-Kracher sein. Doch auch Kinogänger, die Heat gesehen haben, werden ihre Freude an den sehr gut gemachten Shot-Outs und Action-Szenen haben. Leider hat der Film auch einige Längen (Spieldauer von über zwei Stunden) und Sequenzen, die gefühlt nichts mit Story zu tun haben. Dafür entschädigt jedoch die Performance Gerard Butlers, der für den Streifen nicht nur 25 Kilogramm zunahm, sondern auch als Produzent fungierte. „Criminal Squad“ ist ganz klar eine Kopie eines sehr erfolgreichen Films, lohnt aber dennoch den Besuch: 

4 von 5 regionalHeute.de-Punkten

 

 

 

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, den winterlichen Abend im Kino zu verbringen, dem sei „Criminal Squad“ ans Herz gelegt. Tickets, Trailer und Info gibt es auf CineStar.de

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