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Kinokritik „Jumanji“: Der Klassiker ist in der Neuzeit angekommen

23. Dezember 2017
regionalHeute.de war im wieder im Kino. Wir haben uns "Jumanji" angeschaut. Foto/Video: Anke Donner
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Wolfenbüttel. Am Donnerstag startete im Wolfenbütteler CineStar die Abenteuer-Komödie "Jumanji". regionalHeute.de hat sich den Film einmal angeschaut.

„Jumanji?“, wird sich manch einer nun Fragen, „da war doch mal was…“. Richtig, 1996 brachte der Film mit Robin Williams und Kirsten Dunst in den Hauptrollen die Kinokassen zum Klingeln. Nun, 20 Jahre später, erlebt der Film eine Fortsetzung. Und die kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Witzig, abenteuerlich und vor allem zeitgemäß hat hat Regisseur Jake Kasdan das Brettspiel in das 21. Jahrhundert geholt. Dazu hat er sich mit Dwayne Johnson, Karen Gillan, Jack Black, Missi Pyle, Kevin Har, Alex Wolff, Madison Iseman, Nick Jonas und Ser’Darius Blain zu erst einmal eine hochkarätige Besatzung ins Boot – pardon – in den Dschungel geholt. Noch aus dem Brettspiel ein Computerspiel gemacht und fertig ist die Fortsetzung. 

Klingt leicht und ist es auch. Die Handlung ist so vorhersehbar wie die Levels in dem Computerspiel, in das vier Jugendliche quasi hineingezogen werden. Und dennoch fehlt es dem Film an nichts. Na gut, die 3D-Effekte hätten ruhig etwas spektakulärer ausfallen dürfen. Aber ansonsten gibt es wirklich nichts zu meckern. Die Geschichte des mysteriösen Brettspiel aus 1996 wurde geschickt, modern und witzig weitergesponnen. Vor 20 Jahren haben die Urwald-Bewohner das heimische Wohnzimmer gestürmt und ganze Stadtteile in helle Aufregung versetzt. 2017 drehte Jake Kasdan den Spieß einfach mal um und schickt die Menschen via Spielekonsole aus dem Hier und Jetzt in das gefährliche Dschungelleben. 

Großartig in „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ ist Jack Black als Professor Shelly Oberon. Im „echten Leben“ ist Bethany ein handyverwöhntes Girl, im Dschungel muss sie dann aber plötzlich feststellen, dass sie im Körper eines übergewichtigen Professors steckt. Dass das für einige Überraschungen bei Bethany alias Professor Oberdon und Lachern bei den Kinobesuchern sorgt, dürfte wohl klar sein. Aber auch die übrigen Darsteller, allen voran Dwayne Johnson, können sich sehen lassen und sorgen für herzhafte Lacher. 

Die Handlung:

Im Keller ihrer Schule stoßen vier zum Nachsitzen verdonnerte Teenager auf eine alte Game-Konsole mit dem Spiel „Jumanji“. Was sie nicht ahnen: Der Charakter, den sie im Startmenü auswählen, wird ihr persönliches Schicksal werden – denn die vier werden direkt in die Dschungelwelt des Videospiels gesaugt. Und so verwandelt sich der Supersportler Fridge in eine schmächtige Intelligenzbestie (Kevin Hart), die Schulschönheit Bethany wird zu einem durchgeistigten, dicklichen Professor (Jack Black), Mauerblümchen Martha mutiert zu einer taffen Kriegerin (Karen Gillan) und Obernerd Spencer findet sich im Körper eines mutigen Modellathleten (Dwayne Johnson) wieder. Bald entdecken die Vier, dass in der lebensfeindlichen Dschungelwelt von Jumanji ganz besondere Regeln herrschen und sie wie alle Videospiel-Helden besondere Fähigkeiten haben, um das Abenteuer zu bestehen. Die sind auch dringend nötig, denn um in ihre Welt zurückkehren zu können, müssen die vier Teenager das Spiel in den Körpern ihrer Avatare überleben! Dabei stoßen sie nicht nur auf das 20 Jahre alte Erbe von Alan Parrish, sondern auch auf ungeahnte Aspekte ihrer Persönlichkeit.

Eine überaus gelungene Fortsetzung

„Jumanji – Willkommen im Dschungel“ ist eine wirklich gelungene Fortsetzung. Hin und wieder schweifen die Gedanken ab ins Jahr 1996, als Robin Williams als Alan Perrish den Dschungel bewohnte. Einen kleinen Ausreißer in die Vergangenheit gibt es übrigens auch. Wer wissen will, wie genau Jake Kasdan die Verbindung geschaffen hat, der sollte sich „Jumanji“ unbedingt anschauen. Bei diesem Film kann man wirklich unbeschwerte und humorvolle 119 Minuten verbringen. Tickets, Infos und Trailer gibt es unter www.cinestar.de. 

regionalHeute.de vergibt für den Film 4 von 5 Punkte. 

 

 

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