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Konzept für Hochwasserschutz - Bürger dürfen mitreden

Der Wasserverband Weddel-Lehre veranstaltete zwei Workshops, um mit Bürgern und Betroffenen gemeinsam ein Konzept für den Hochwasserschutz im Gebiet zwischen dem Elm und Braunschweig zu erarbeiten.

WWL-Geschäftsführer Ralf Johannes mit Workshop-Teilnehmern.
WWL-Geschäftsführer Ralf Johannes mit Workshop-Teilnehmern. Foto: Wasserverband Weddel-Lehre

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06.02.2020

Wolfenbüttel/Braunschweig/Wolfsburg/Helmstedt. In zwei öffentlichen Workshops des Wasserverbandes Weddel-Lehre (WWL) haben knapp 80 Teilnehmer wichtige Leitlinien für zukünftige Präventionsmaßnahmen bei Hochwasser erarbeitet. Alles habe sich um die Frage gedreht: „Wie kann sich die Region besser vor Hochwasserschäden schützen?" In den beiden Veranstaltungen, die im Verbandsgebäude des WWL in Cremlingen durchgeführt worden seien, seien von Hochwasser Betroffene zu Wort gekommen und haben ihre Ideen und Probleme konkret vortragen können. Davon berichtet der WWL.


Das sei ein wichtiger Schritt, so Geschäftsführer Ralf Johannes, um die Bürger von Beginn an in die Konzepterstellung zum regionalen Hochwasserschutz einzubinden. Im Vorfeld haben sich die Städte Königslutter am Elm, Wolfsburg und Braunschweig, die Samtgemeinden Nord-Elm und Sickte sowie die Gemeinde Lehre, die Gemeinde Cremlingen und der Regionalverband Großraum Braunschweig zu einer Hochwasserpartnerschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ein umfassendes Konzept für den Hochwasserschutz entwickeln.

Besser vor Hochwasserschäden schützen


Die Vorschläge und Hinweise der Workshop-Teilnehmer seien im Detail dokumentiert worden und sollen jetzt durch das beteiligte Ingenieurbüro HGN aus Braunschweig ausgewertet werden. „Es gab eine Menge positive Rückmeldungen. Von Hochwasser betroffene Landwirte und Bürger wollen mitgestalten und wirksame Maßnahmen mitentwickeln“, so Florian Wilhelm, Projektkoordinator beim WWL.
In den nächsten Wochen werden die bisher erarbeiteten Vorschläge analysiert und auf Ihre Umsetzbarkeit hin geprüft.

Bürgervorschläge werden geprüft


Ziel sei ein abgestimmter und umfassender Katalog an präventiven, baulichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Der Maßnahmenkatalog werde abschließend in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. In Anbetracht der guten Zusammenarbeit innerhalb der Hochwasserpartnerschaft und der positiven Resonanz aus der Öffentlichkeit soll die Umsetzungsphase ebenfalls auf Basis der entstandenen Kooperationen erfolgen. Für Hinweise oder Fragen zum Thema Hochwasserschutzkonzept sei die Hochwasserpartnerschaft unter folgender Email zu erreichen: hochwasserschutzkonzept@weddel-lehre.de.

Zur Hochwasserschutz-Partnerschaft:


Koordiniert durch den Wasserverband Weddel-Lehre soll das Konzept gebietsübergreifend allen Partnergemeinden und Anliegern gleichermaßen zu Gute kommen. Das Projekt soll helfen, künftige Hochwasserschäden zu verringern. Dazu werden alle Hochwasserrisiken und die möglichen Schutzvorkehrungen im Planungsraum untersucht und bewertet. Das Projekt umfasse die Einzugsgebiete der Schunter und Wabe, also aller Gewässer zwischen dem Elm und Braunschweig.


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