Kriminalstatistik zeigt: Peine noch sicherer geworden

14. März 2018 von
Die Straftaten im Landkreis Peine sind zurückgegangen. Foto: Alexander Panknin
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Peine. Kürzlich wurde die Kriminalstatistik für den Landkreis Peine vorgestellt. Darin zeigt sich: In Peine sind die Straftaten zurückgegangen. Die Aufklärungsquote hingegen ist gestiegen.

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Die Statistik zeigt ganz deutlich den Trend, der in ganz Niedersachsen zu beobachten ist: Die Zahl der Straftaten sinkt. Die Zahl der im zurückliegenden Jahr vom Polizeikommissariat Peine registrierten Kriminalität ist insgesamt auf 6.840 Straftaten gesunken, 210 Fälle weniger als im Jahr zuvor. 64 Prozent der Straftaten wurden aufgeklärt (2016; 57,6). 

Ein Großteil der Straftaten machen Vermögens- und Fälschungsdelikte aus – nämlich 1.450 Straftaten. Hier wurde ein Anstieg der Taten um rund 120 Fälle registriert, aber auch ein Anstieg der Aufklärungsquote auf 75,79 Prozent (2016 73,23 Prozent). Im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahl konnte die Polizei Peine einen Rückgang auf 234 Taten verzeichnen, rund 37 Prozent der Einbrüche konnte aufgeklärt werden. Auch bei den Rohheitsdelikten, beispielsweise Körperverletzung und Delikte gegen die persönliche Freiheit, ist ein Rückgang zu vermelden. Aber auch hier stieg die Aufklärungsquote.

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung musste die Polizei Peine einen Anstieg auf 117 Taten verbuchen. Die Aufklärungsquote entspricht aber mit etwa 91 Prozent den Werten aus dem Vorjahr.

Im Jahr 2017 wurden im Landkreis Peine 3.050 (2.899) Tatverdächtige erfasst. Davon waren 3,3 Prozent Kinder, 8,6 Prozent Jugendliche und 7,6 Prozent Heranwachsende. 

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