Kritik an Konrad-Besuch – Klingebiel schießt gegen Schulze

11. Februar 2019
Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Foto: Archiv
Salzgitter. Am vergangenen Freitag besuchte Bundesumweltministerin Svenja Schulze den Schacht Konrad in Salzgitter. Auch wenn sich viele darüber erfreut zeigen, dass Schulze nun endlich den Weg zum stillgelegten Eisenerz-Bergwerk fand, blieb die Art und Weise des Besuches bei einigen kritisch in Erinnerung. Einer von diesen Kritikern ist offenbar Oberbürgermeister Frank Klingebiel.

Da Klingebiel bei dem Besuch am vergangenen Freitag krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte, wendet er sich nun mit einem offenen Brief direkt an die Bundesumweltministerin – und das mit heftiger Kritik. Schulzes Äußerungen und die eher spärlich angekündigte öffentliche Veranstaltung lassen bei Klingenbiel den Eindruck aufkommen, „dass Sie gar kein Interesse an einem breiten öffentlichen Diskurs zu Schacht Konrad haben“, schreibt der Oberbürgermeister an Schulze. Gleichzeitig hofft und erwartet Klingebiel von der Bundesumweltministerin, dass sie schon bald erneut den Weg nach Salzgitter findet. Dann allerdings mit einer ernsthaften Diskussion mit den Bürgern.

Der offene Brief von Oberbürgermeister Klingebiel:

Weitere kritische Stimmen aus der Bevölkerung

Oberbürgermeister Frank Klingebiel ist nicht der einzigen der die Bundesumweltministerin öffentlich für die Art und Weise des Besuches kritisierte. Bereits vor der Veranstaltung äußerten die Vorsitzenden der IG Metall Salzgitter-Peine, des Landvolkes Braunschweiger Land, des BUND Kreisgruppe Salzgitter, des NABU Salzgitter und der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD Bedenken über die Form und den Inhalt der BGE-Veranstaltung.

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Offener Brief zum Besuch der BMU Schulze in Salzgitter

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