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Landtagskandidat Gröger kritisiert Anti-AfD Broschüre

von Alexander Panknin


Michael Gröger (AfD) über Broschüre für den Umgang mit der AfD. Foto: ARUG/ZDB und Wabe e.v.; AfD Kreisverband Salzgitter
Michael Gröger (AfD) über Broschüre für den Umgang mit der AfD. Foto: ARUG/ZDB und Wabe e.v.; AfD Kreisverband Salzgitter

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05.06.2017

Salzgitter. Erst in der vergangenen Woche wurde eine Broschüre "zum kommunalpolitischen Umgang mit der AfD" veröffentlicht. Der Kreisverband der AfD Salzgitter hält dieses für einen "dumm dreisten Akt" der Altparteien. Besonders die CDU und SPD würden mit diesem "Käseblatt" nur Wahlkampf machen wollen.



"Wir wollen den Lesern Informationen an die Hand geben, mit denen sie die Partei und ihre Aktivitäten vor Ort besser einschätzen können,“ so erklärte Rudi Klemm, Wabe e.V. die Herausgabe der Broschüre (regionalHeute.de berichtete). Gemeinsam hattendie Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt Braunschweig (ARUG), Zentrum Demokratische Bildung (ZDB) und Wabe e.V. (Wohnen, Arbeiten, Betreuen, Entwickeln) diese Handreichung verfasst und Ende vergangener Woche in der Presse darauf hingewiesen.

Gelassene Kritik


Michael Gröger, Vorsitzender des AfD Kreisverbandes Salzgitter, äußerte sich nun kritisch zu der Veröffentlichung. Es handele sich dabei um einen verzweifelten Versuch der Altparteien, die AfD zu denunzieren und es zeuge von der "schieren Angst" vor seiner Partei. Es sei davon auszugehen, dass das Projekt sogar durch die anderen Parteien finanziell unterstützt worden ist.

Gröger findet dafür klare Worte: "Den Altparteien, und dort weit voran CDU und SPD, ist mehr als bewusst, dass mit unserem Einzug in den Bundestag, das Gemauschel und die bewusste 'Dummhaltung der Bevölkerung' ein jähes Ende finden wird!"

Er bezeichnet dies als"dumm dreisten Akt" und sieht dies als Versuch an "eventuell aufgewachte Bürger vor der Wahl zu verunsichern". Dabei sei sich der Kreisverband aber sicher, dass dieBürger diese Aktion "richtig einschätzen"würdenund das Verhalten der Altparteien eher dazu führen würde, dass die Wähler ihr Kreuz bei der AfD setzen.

Gröger dazu:
"Die Menschen in Deutschland haben zum Glück nichts zu befürchten, wenn sie in der Wahlkabine, alleine und unbeobachtet ihre Kreuze bei uns, der AfD Deutschland machen, denn hier kann Sie niemand bespitzeln und oder drangsalieren. In der Wahlkabine wirkt die DDR 2.0 noch nicht!"

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