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Leserbrief zur Kontroverse zwischen Kumlehn und Heid



Wolfenbüttel

Leserbrief zur Kontroverse zwischen Kumlehn und Heid


Symbolfoto: Max Förster
Symbolfoto: Max Förster Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. Nach einem Internetbeitrag des AfD Rats- und Kreistagsmitgliedes Klaus-Dieter Heid wurde er von "Erinnerer" Jürgen Kumlehn wegen des Verdachts auf Volksverhetzung angezeigt. Hierzu erreichte uns ein "offener Brief" von Jürgen Packer aus Schöppenstedt.



Hier der Brief ungekürzt im Wortlaut:

"Guten Tag,


ich bin kein AfD Wähler und trotzdem kann ich diese demokratische Partei ertragen. Ich muss sie ja nicht wählen.

Das allerdings, was der Herr Kumlehn in eine Beschreibung eines Zustandes hineininterpretiert, zeigt doch, dass alles was rechts neben der Putin-Freund-Partei existiert, für ihn nicht erträglich ist. Der Herr Heid schreibt:
Und dann landet man im Krankenhaus, möchte sich erholen, sich entspannen und will „gesunden“ – und was sieht man? Was sehe ich? Was will ich nicht sehen, kann aber die Augen davor nicht verschließen? WELCHES ÄUSSERE UND WELCHE SPRACHE DOMINIERT im Krankenhaus? Genau! Vermummte dickbäuchige Frauen, die mit gebotenem Abstand hinter ihren schlecht rasierten Männern umherschleichen. Überall ein Gebrabbel, das eindeutig kein schlechtes Deutsch, sondern noch schlechteres Türkisch ist. Gruppen von jungen Männern, die offensichtlich demonstrieren, dass dies hier „ihr Territorium“ ist und dass man gefälligst auszuweichen hat.


Was daran ist Volksverhetzung? Meint der Herr Kumlehn eigentlich, dass die Mehrheit in diesem Lande nicht selbst denken und entscheiden kann? Wenn er wirklich gegen nationalsozialistische und volksverhetzende Ausschreitungen in diesem Lande vorgehen wollte, da gäbe es ganz andere Dinge.

Hier in diesem Lande gibt es nämlich, vom Putin-Freund aus Hannover eingeführt, die Sippenhaftung, wie im Dritten Reich und in der DDR. Nicht? Beispiel: Wenn ein SBG II Empfänger nicht allen Papierkram zur Zufriedenheit eines typisch deutschen Bürokraten ausfüllt und allen zusätzlichen Papier-Unsinn besorgt, ob es ihn gibt oder nicht, dann wird gekürzt oder gestrichen. Damit werden dann auch die Ehefrau und die Kinder bestraft, obwohl die gar nichts dafür können. Aber es ist ja eine Sippe, nach Lesart des Putin-Freundes aus Hannover aber ist es eine „Bedarfsgemeinschaft“ und das ist natürlich was ganz anderes, nicht wahr?

Das Gleiche passiert im Sozialamt das Landkreises Wolfenbüttel unter der Leitung der Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD). Wer dort einen Antrag auf Grundrente stellt, der wird zuerst einmal erniedrigt, dann gedemütigt und dann der Menschenwürde beraubt. Ihm wird von vorn herein Betrug und nicht wahrheitsgemäßes Ausfüllen von Papierwülsten unterstellt. Er muss, z.B. seit zwei Jahren von nicht einmal 500 Euro Rente leben. Ohne die Tafel und anderer empathievoller Menschen, wäre das nicht möglich.

Wer bei Frau Nahles Hilfe für die Klassenfahrt eines Schulkindes oder anderer teurer Schulmaterialien beantragt, weil das eigene Geld nicht ausreicht, der hat die Wahl zwischen 160 verschiedene Anträgen. Durch diese aus Mißtrauen bestehende unverständliche Antragsflut werden schon heute nur 45 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel abgerufen.

Das wäre doch mal ein Betätigungsfeld, Herr Kumlehn. Da brauchen Menschen Hilfe – aber keinen Vormund, HILFE!!!

MfG
Jürgen Packer
Schöppenstedt

PS.: Betroffene könnten jetzt auch jammern und sagen: „Für Refugees“ sind Milliarden da und für deutsche Bedürftige … gibt es die Bürokraten. Nein, denn das ist der Nährboden für Rechtsextreme Ansichten, soziale Kälte und Bürokratie."

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