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Mindestabstand für LKW soll Lebenserwartung der Berliner Brücke sicherstellen

Zustand der Brücke ist insgesamt dem Alter und der Konstruktion entsprechend und hat daher vermutlich eine Restlebenserwartung von rund zehn Jahren, die durch den Mindestabstand für LKWs weiter ausgeschöpft werden soll.

Berliner Brücke. (Archivbild)
Berliner Brücke. (Archivbild) Foto: regionalHeute.de

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16.06.2020

Wolfsburg. Für den Lastkraftwagen-Verkehr auf der Berliner Brücke in Wolfsburg wird ab den Sommermonaten durch Schilder ein Mindestabstand eingerichtet. Dieser Schritt ist notwendig geworden, um die Restlebenserwartung der Brücke weiter auszuschöpfen. Der Zustand der Brücke ist insgesamt dem Alter und der Konstruktion entsprechend und hat daher vermutlich eine Restlebenserwartung von rund zehn Jahren, die durch den Mindestabstand für LKWs weiter ausgeschöpft werden soll. Durch die Anordnung eines Mindestabstandes für LKW erwartet die Stadt keine verkehrlichen Einschränkungen, weil bereits heute der Anteil dieser Fahrzeuge gering ist und bei rund zwei Prozent der Gesamtverkehrsmenge liegt. Dies teilt die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung mit.


Sämtliche Brückenbauwerke der Stadt Wolfsburg würden gemäß der entsprechenden DIN-Norm alle sechs Jahre einer großen Brückenprüfung und im Wechsel dazu ebenfalls alle sechs Jahre einer kleinen Brückenprüfung unterzogen, sodass jedes Bauwerk im Drei-Jahres-Rhythmus extern begutachtet werde. Darüber hinaus würden jährlich eigene Sichtprüfungen zur Ergänzung stattfinden. Die kleine Brückenprüfung habe gerade stattgefunden.


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