Mitten in Merkel-Anekdote: Fox News schaltet Rede von Donald Trump stumm

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump will 2024 erneut Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten werden. Die entsprechende Rede war auf Fox News zu sehen. Doch mitten in einer Merkel-Anekdote wurde Trump vom Sender stumm geschaltet.

von teleschau


Donald Trump will ein zweites Mal US-Präsident werden. Bei der Verkündung seiner Kandidatur gab es einen bemerkenswerten TV-Vorfall beim konservativen Sender Fox News. (Bild: Joe Raedle / Getty Images)
Donald Trump will ein zweites Mal US-Präsident werden. Bei der Verkündung seiner Kandidatur gab es einen bemerkenswerten TV-Vorfall beim konservativen Sender Fox News. (Bild: Joe Raedle / Getty Images) Foto: Joe Raedle / Getty Images

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump will 2024 erneut Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten werden. Die entsprechende Rede war auf Fox News zu sehen. Doch mitten in einer Merkel-Anekdote wurde Trump vom Sender stumm geschaltet.


Als Donald Trump noch US-Präsident war, galt das Verhältnis zur damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel als angespannt. Offenbar hatte Trump, der nun verkündete, 2024 erneut zu den Präsidentschaftswahlen anzutreten, im Rahmen der entsprechenden Rede auch noch eine Anekdote auf Lager, bei der Merkel eine besondere Rolle spielte.

"Ich habe zu Angela gesagt ...", begann Trump: "Erinnert Ihr Euch an Angela? Niemand erinnert sich mehr an sie." Sein Jargon scheint immer noch das alte zu sein. Vielleicht hätte das US-Publikum vor den Fernsehern diese Geschichte tatsächlich gerne gehört, doch plötzlich drehte der übertragende TV-Sender Fox News den Ton ab.

"Um Amerika wieder groß und ruhmreich zu machen ..."


Mitten in der Rede kündigte Moderator Sean Hannity an: "Wir schalten später wieder herein." Dabei galt Fox News jahrelang als der US-Sender, der Trumps Agenda in besonderem Maße Rückenwind verlieh. Zuletzt jedoch mehrten sich die Anzeichen, dass der zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehörende Nachrichtenkanal auf Distanz zum Ex-Präsidenten gehen könnte.

"Ich habe das Manuskript. Es gibt ein starkes Ende", versprach Moderator Hannity seinen Zuschauerinnen und Zuschauern. Während Trump stumm geschaltet in einem Fenster weitergestikulierte, führte der Fox-News-Moderator lieber ein Studiogespräch. Internationale Medien haben den Auftritt des Ex-Staatsoberhaupts überwiegend als kraftlos bewertet.

Zur Ankündigung, sich erneut zur Präsidentschaftswahl aufstellen zu lassen, hatte Trump in den Ballsaal seines Anwesens Mar-a-Lago geladen, inklusive goldener Stühle und zahlreicher Kronleuchter. Der 76-Jährige kündigte seine Kandidatur als einen "der wichtigsten Tage in der Geschichte unseres Landes" an. "Um Amerika wieder groß und ruhmreich zu machen, verkünde ich hiermit meine Kandidatur für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten" - im Saal brandete daraufhin Jubel auf.


Quelle: teleschau – der mediendienst


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