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Mobile Retter: Inhouse-Unterweisung für Edemissener Feuerwehr


Die Freiwillige Feuerwehr Edemissen stellt insgesamt 18 Mobile Retter. Hendrik Voges, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Peine (2.v.l.) und Bernd Linde, beim Landkreis Peine für das Projekt Mobile Retter verantwortlich (rechts) freuen sich über das ehrenamtliche Engagement und hoffen, dass weitere Feuerwehren diesem guten Beispiel folgen werden. Foto: Landkreis Peine
Die Freiwillige Feuerwehr Edemissen stellt insgesamt 18 Mobile Retter. Hendrik Voges, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Peine (2.v.l.) und Bernd Linde, beim Landkreis Peine für das Projekt Mobile Retter verantwortlich (rechts) freuen sich über das ehrenamtliche Engagement und hoffen, dass weitere Feuerwehren diesem guten Beispiel folgen werden. Foto: Landkreis Peine

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28.08.2019

Peine. 18 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Edemissen haben sich für das Projekt Mobile Retter im Landkreis Peine freiwillig gemeldet. An zwei Terminen im Februar und Juni dieses Jahres haben sie die notwendige Unterweisung bei Inhouse-Schulungen in den Schulungsräumen der Rettungswache Daetz in Stederdorf erhalten. Dies berichtet der Landkreis Peine.


„Durch das Engagement der Feuerwehrleute hat sich in der Gemeinde Edemissen ein dichtes Netz an Mobilen Rettern entwickelt. Es wäre toll, wenn auch andere Feuerwehren diesem Beispiel folgen würden“, erklärt Hendrik Voges, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Peine. Das Netz könne nicht dicht genug sein, da es beim Kreislaufstillstand auf jede Minute ankomme.

Die Mobilen Retter werden bei Herz-Kreislauf-Stillstand automatisch gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Über die Mobile-Retter-App werde der Ehrenamtlich verständigt, der sich am nächsten am Einsatzort befindet. Deshalb könnten die qualifizierten Ersthelfer meist schneller am Ort des Geschehens sein, als der Rettungsdienst oder Notarzt. Das sei besonders wichtig, da im Fall eines Herz-Kreislauf-Stillstandes jede Sekunde zähle, um bleibende Schäden zu beim Patienten zu verhindern beziehungsweise die Chance auf eine erfolgreiche Animation zu erhöhen.

Mobile Retter könnten unter anderem Rettungsdienstler, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthelferoder Pfleger sein, die zuvor registriert und trainiert wurden.


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