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Moritz Götze - Deutscher Pop malt Geschichte


Moritz Götze am Freitag zu Gast in der Stubengalerie Goslar. Foto: C. Pein
Moritz Götze am Freitag zu Gast in der Stubengalerie Goslar. Foto: C. Pein

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20.03.2016




Goslar. "Schwarz Rot Gold" titelt sich die neue Ausstellung von Moritz Götze in der Stubengalerie Goslar. Der aus Halle stammende Künstler wurde bei ausgelassener Stimmung in der Stubengalerie am Freitagabend von Antje Stoetzel-Tiedt willkommen geheißen. Rüdiger Giebler erklärte im Anschluss die kunterbunt erschaffene Welt des anwesenden Künstlers für die Gäste. von C. Pein

Emaillierte Bleche, Siebdrucke und Malereien zeigen die Geschichte der Welt aus dem 16. bis 20. Jahrhundert - ineinander verschmolzen, aus der Sicht von Moritz Götze. Poppige und oft nicht in Relation stehende Objekte sind zu sehen. Astronauten, Köche, Matrosen, Entdecker: Es sind oft die Helden großer Taten, die sich auf den Bildern von Götze befinden. Frauen mit blondem Haar, deren Strähnen in feinen Linien gezogen sind, haben in seiner Welt ebenso einen festen Platz. In vielen großen Ausstellungen hatte er diesen Helden „bunte Bühnen als Neo-Pop-Historienmaler“ gegeben, so Giebler.


Gäste lauschen Rüdiger Gieblers Worten. Foto:



Aber nicht nur die Helden liegen ihm, auch die ganz gewöhnlichen Alltagsgegenstände wie Laptop und Blumenstrauss werden aus seiner Sicht ein Kunstwerk der Gegenwart. Zweigeteilt in großen Rahmen ergeben Sie ein Ganzes. Bemalte Schallplatten, Buntstiftzeichnungen mit plattgedrückten Objekten, viele Bildbände laden in eine historische Realität ein, mit Größenunterschieden und bunten Farbgebungen, die einem Traum gleichkommen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Januar in der Stubengalerie in der Abzuchtstraße 4 in Goslar.



Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag von 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Samstag von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Sonntag von 11 bis 13 Uhr

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