Müller: Stopp für Klimaschutzplan ist Armutszeugnis


Carsten Müller. Foto: Archiv/ Sina Rühland
Carsten Müller. Foto: Archiv/ Sina Rühland | Foto: Sina Rühland

Berlin. Zur aktuellen Diskussion um den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung erklärt der Braunschweiger CDU-Parlamentarier und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, Carsten Müller:


"Dass der Klimaschutzplan 2050 heute nicht vom Bundeskabinett verabschiedet wurde, ist ein sozialdemokratisches Armutszeugnis. Der verordnete Stopp durch den Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel für den Plan aus dem SPD-geführten Umweltministerium zeigt, wie uneinig sich die Sozialdemokraten bei einem so wichtigen Thema wie dem Klimaschutz sind. Deutschland steht bei der Uno-Klimakonferenz in Marrakesch nunmehr mit leeren Händen da. Das ist eine Blamage! Hätte Umweltministerin Barbara Hendricks früher auf die vielfältige inhaltliche Kritik an ihren Vorstellungen gehört und sich einer sachlichen Diskussion gestellt, wäre dies gar nicht erst so weit gekommen. Wir brauchen mehr Klimaschutz - dieser hat aber im Einklang mit der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu stehen und darf diese nicht gefährden."


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