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Nach Brand: Masse an Trümmern behindert laufende Ermittlungen

von Max Förster


Die Ermittlungen der Brandursache in einem Wohnhaus in Roklum dauern an. Foto: Anke Donner
Die Ermittlungen der Brandursache in einem Wohnhaus in Roklum dauern an. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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15.02.2016


Wolfenbüttel. Die Ermittlungen zur Brandursache des Wohnhauses in Roklum (regionalHeute.de berichtete) dauern weiter an. Das einbruchgefährdete Gebäude und die Unmengen an Trümmern behindern ein Vorankommen der laufenden Ermittlungen, teilte Pressesprecher der Polizei Frank Oppermann auf Anfrage unserer Online-Tageszeitung mit.

Neue Ergebnisse brachten die bisherigen Ermittlungen nicht zu Tage, erklärte Frank Oppermann. Das abgebrannte Wohnhaus sei stark einbruchgefährdet und auch die Trümmer des zum Teil eingestürzten Gebäudes lassen jegliche Ermittlungen kaum bis gar nicht zu, so der Polizeipressesprecher. Zunächst müsse der Schutt von der möglichen Brandursachenstelle entfernt werden. Hierzu werden womöglich größere Geräte zum Einsatz kommen müssen, erklärte er. Die Ermittlungen dauern demnach weiter an.

Doch kein leerstehendes Haus?


Laut ersten Angaben direkt nach dem Brand hieß es, dass das Haus seit mehreren Jahren unbewohnt gewesen sein soll. Es waren zwar keine Personen während des Brandes im Haus, dennoch habe man herausgefunden, dass zwei Personen bei diesem Haus gemeldet sind, so die Polizei. Zusätzlich hat der Vermieter auf der Online-Plattform Facebook erklärt, dass kein Strom am Haus angeschlossen gewesen sei und dass man folglich von Brandstiftung ausgehen könne. Auf Anfrage von regionalHeute.de erklärte Frank Oppermann allerdings, dass zwei von insgesamt vier Stromzählern zu der Zeit am Netz angeschlossen waren. Auch hier wurden die Ermittlungen aufgenommen.

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