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Nachhaltig durch die Krise: So geht Händewaschen plastikfrei

Jedes bisschen Müll, was wir reduzieren können hilft - auch in der Corona-Krise. Das sagt unsere Ratgeberin für Nachhaltigkeit, Barbara Scheer.

von Barbara Scheer


Symbolbild
Symbolbild Foto: Nathan Dumlao on Unsplash

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28.04.2020

Schon mal darüber nachgedacht, weniger Plastikmüll im Badezimmer zu produzieren? Gerade jetzt ist Händewaschen so wichtig wie lange nicht. Wir brauchen viel Seife. Mehrmals täglich waschen wir uns die Hände. Jetzt wo wir uns vor dem Coronavirus schützen müssen, reinigen wir uns noch bewusster und häufiger. Aber muss das mit flüssiger Seife sein, die in Einwegplastik gefüllt ist?


Das Stück Seife hat weniger Verpackung, hält länger und ist aus dem Drogeriemarkt sogar günstiger. Es gibt bereits eine große Auswahl an Düften, selbst farblich ist ein buntes Sortiment vorhanden. Aber nicht nur bei dm oder Rossmann bekommt man Seife im Block. Es kann noch bunter und fröhlicher werden, wenn wir uns weiter umschauen. In kleinen Seifenmanufakturen, an Marktständen oder in Naturläden ist die Auswahl meist sogar noch größer! In vielen dieser Läden bekommen wir das Stück Sauberkeit in allen möglichen Formen, Farben oder sogar mit Blüten und Kräutern. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wem das noch nicht genügt, der kann sich mit nur wenigen Zutaten aus der Apotheke seine Seife selber machen!

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Barbara Scheer beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und gibt auf regionalHeute.de alltagstaugliche Tipps, die jeder sofort umsetzen kann. Foto: privat


Doch nicht nur zum Händewaschen können wir feste Seife benutzen. Auch für Körper und Haar unter der Dusche gibt es die Möglichkeit. Seife statt Duschgel und Haarseife statt Shampoo. Die Umstellung ist kein Kunststück aber die Müllersparnis enorm. Die Haarseife wird ins Haar einmassiert und lässt sich im Anschluss wie das herkömmliche Shampoo auswaschen. Dabei gibt es Seife, welche viel schäumt und Seife die weniger schäumt. Dies kann nach Vorlieben ausgewählt und angewandt werden.


Seife muss nicht immer hässlich sein. Und auch in einer Seifendose aufbewahrt kann man sie dekorativ in Szene setzen. Foto: Barbara Scheer


Feste Seife ist zum größten Teil in Papier eingeschlagen. Wenn man dies mit den zahlreichen Flüssigseifenpackungen, Shampoo- oder Duschgelflaschen vergleicht, ist die deutliche Ersparnis an Müll nicht zu übersehen. Jedes bisschen Müll, was wir reduzieren können hilft und es macht dabei auch noch Freude die verschiedenen Seifen zu probieren. Bunt, blumig und vielfältig!


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