Neubauten an Wilhelm-Busch-Schule und Krippe Kindergarten Gamsen

14. März 2018 von
Neubauten der Mensa und des Ganztagsbereiches der Wilhelm-Busch-Schule und der Krippe Kindergarten Gamsen seien kurz vor der Genehmigung. Symbolfoto: Pixabay
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Gifhorn. Sowohl im Ortsrat Gamsen als auch im Ausschuss für Hochbau, Tiefbau und Liegenschaften sowie im Ausschuss für Schulen, Kindertagesstätten und Sport stand am gestrigen Dienstag das Thema der Neubauten Mensa und Ganztagsbereich Wilhelm-Busch-Schule und Krippe Kindergarten Gamsen auf der Tagesordnung.

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Die Genehmigungsplanung für die Bauvorhaben sei überwiegend abgeschlossen und wird am Donnerstag endgültig im Verwaltungsausschuss entschieden, berichtet die Verwaltungsvorlage. Der Beschlussempfehlung, den vorgestellten Genehmigungsplanung zuzustimmen wurde gefolgt.

Die Planung werde in der Sitzung ausführlich erläutert. Bereits im Beschluss zum Bau einer vorübergehenden Lösung in Modulbauweise der Erweiterung der DRK-Kita in Gamsen sei der Auftrag an die Verwaltung erteilt worden, die Planung für einen Neubau zu beginnen.

Ein Gebäude mit mehreren Funktionen

Aufgrund der Entwicklung des Ortsteiles Gamsen sei die Wilhelm-Busch-Schule zukünftig dreizügig. Die für die Ganztagsbetreuung verwendeten Klassenräume würden dann als allgemeine Unterrichtsräume benötigt. Somit sei neben einem Neubau für eine Mensa ein Bereich für die Ganztagsbetreuung erforderlich. Daher sei der Bau eines Gebäudes mit mehreren Funktionen auf dem jetzigen Bolzplatz von der Verwaltung favorisiert worden.

In dem Gebäude sollen folgende Funktionen untergebracht werden:
– Die Mensa für die Schule und für den Kindergarten im Erdgeschoss
– Der Ganztagsbereich für die Schule im Obergeschoss
– Die zwei Krippengruppen im Erdgeschoss

Des Weiteren seien die vier Wärmeerzeugungsanlagen für das Wohnhaus DGH, den Saal des DGH, die Luftheizung und die Brauchwassererwärmung der Sporthalle abgängig und müssten dringend ersetzt werden. Aus vorliegenden Gründen sei es vorgesehen ein Nahwärmenetz gemeinsam mit dem Neubau aufzubauen. Der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes mit einem Spitzenlastkessel sei aufgrund der unterschiedlichen Nutzungszeiten und Bedarfe hier wirtschaftlich.

Finanzielle Auswirkungen:

Für die Baumaßnahme stünden insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Diese setzten sich aus 100.000 Euro Planungskosten aus dem Haushaltsjahr 2017, zwei Millionen Euro aus dem Haushaltsplan 2018 und weiteren 1,9 Millionen Euro aus dem Finanzplan 2019 zusammen.

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