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Neue ehrenamtliche Hospizbegleiter in Gifhorn



Gifhorn

Neue ehrenamtliche Hospizbegleiter in Gifhorn

von Sandra Zecchino


Ewa Klamt (rechts), Vorsitzende des Hospizvereins Gifhorn, dankte den neuen ehrenamtlichen Begleitern für ihre Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen. Foto: Sandra Zecchino
Ewa Klamt (rechts), Vorsitzende des Hospizvereins Gifhorn, dankte den neuen ehrenamtlichen Begleitern für ihre Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen. Foto: Sandra Zecchino Foto: Sandra Zecchino

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Gifhorn. Am Freitagabend endete die neunmonatige Ausbildung der neuen Hospizbegleiter und die erworbenen Zertifikate wurden im Rahmen einer Feier an die Absolventen übergeben. Nach 100 Stunden theoretischer Ausbildung und 40 Stunden Hospitation sind sie nun bereit, Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem Weg zu begleiten.



Da der Verein nur durch den Dienst der Begleiter möglich sei, dankte Ewa Klamt, Vorsitzende des Hospizvereins Gifhorn, den neuen und auch den bereits seit Jahren aktiven Sterbebegleitern. "Durch Ihren Einsatz kommt es zu einem Wandel im Umgang mit Kranken und sterbenden Menschen."

Sylvia Pfannschmidt, Superintendentin des Kirchenkreises Gifhorn, bewunderte in ihrer Ansprache den Mut, Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten zu wollen. Leider sei es häufig so, dass sich gerade in dieser Zeit Freunde zurückziehen würden. "Aber man lernt bei dieser Arbeit auch eine Menge über sich selbst und darüber, den letzten Schritten ins Auge zu sehen", ergänzt Pfannschmidt.

"Nicht dem Leben mehr Tage sondern den Tagen mehr Leben schenken"


"Nicht dem Leben mehr Tage sondern den Tagen mehr Leben schenken", mit diesem Zitat umschrieb Ruth Berger, Diakonin des Marienstiftes Braunschweigs und Kursleiterin, das Ziel der Hospizarbeit. Sie dankte den neuen Begleitern für eine intensive Zusammenarbeit in den Seminaren.

In diese Richtung ging auch Jeannette Ehlers, Koordinatorin des Hoszipvereins und ebenfalls Kursleiterin, bei ihrer Rede an die Anwesenden. Sie dankte für die Bereitschaft, eigene Zeit an Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörigen zu schenken. "Vertraue dem Weg, der vor dir liegt", gab sie ihnen noch mit.


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