Nordkopftower ist zum Bau des Jahres 2018 gewählt worden

12. Februar 2019
Wolfsburger Nordkopf Tower. Foto: Matthias Leitzke
Wolfsburg. Seit Ende 2017 ergänzt der Wolfsburger Nordkopf Tower mit seiner markanten Metallschindelfassade die bauliche Gestaltung des Nordkopfs. Das Fachportal German Architects kürte das Gebäude jetzt zum Bau des Jahres 2018. Dies berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.

Im vergangenen Jahr sei der Nordkopftower bereits in der engeren Wahl zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur gewesen. Als prägnanter Punkt bilde er einen wichtigen Baustein in der städtebaulichen Entwicklung am Nordkopf. Auch beim nationalen Fachpublikum finde das neue Kunden- und Verwaltungszentrum der LSW und Stadtwerke Unternehmensgruppe großen Anklang.

Das Architektennetzwerk German Architects stellt wöchentlich aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählte aktuelle Bauprojekte vor, die am Ende des Jahres zur Wahl zum Bau des Jahres antreten. Der Wolfsburger Nordkopftower vom Büro Schulz und Schulz aus Leipzig habe sich in der Abstimmung gegen die rund 50 Mitbewerber durchgesetzt. Auf dem zweiten Platz landete das Büro Graft aus Berlin mit dem Seezeitlodge Hotel & Spa im saarländischen Gonnesweiler. Den dritten Rang belegt das Berliner Büro LAVA mit dem Neubau der Jugendherberge in Bayreuth.

Gute Zusammenarbeit zwischen allen Parteien

Der Nordkopftower ging 2014 aus einem Architektenwettbewerb hervor. Die gut durchdachten Vorgaben durch die Stadtplanung und den Bauherren wären für das Büro Schulz und Schulz eine wichtige Voraussetzung für die gelungene Umsetzung gewesen. Als eine Art Gelenk verknüpfe das zehngeschossige Gebäude heute bestehende Höhenniveaus, Achsen und Blickbeziehungen. „Es war uns wichtig, auf der einen Seite eine qualitätsvolle Platzgestaltung mit Begleitung der zentralen Stadtachse und auf der anderen Seite einen qualitätsvollen Hochpunkt als städtebauliche Orientierungsmarke zu etablieren“, unterstreicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. „Die intensiven Untersuchungen und Analysen im Vorfeld haben sich, wie zu sehen ist, gelohnt.“

Im zweigeschossigen Sockel des Turms ist das Kundencenter untergebracht. Durch die großzügige Offenheit werde eine Verflechtung mit dem Stadtraum eingegangen. „Nach rund einem Jahr Betrieb hat sich das Gebäude auch in der Nutzung bewährt. Die offenen und hellen Büros sowie die großzügigen öffentlichen Bereiche entsprechen unserer Entwicklung zu einem modernen Arbeitgeber und Dienstleister“, erklärt Sybille Schönbach, Geschäftsführerin der LSW Holding.

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