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Offene Bühne: "Klasse statt Masse"



Wolfenbüttel

Offene Bühne: "Klasse statt Masse"

von Werner Heise


Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Die Offene Bühne hatte gestern Abend in der KuBa-Kultur-Halle wieder einiges zu bieten. Unter dem Motto "Klasse statt Masse" präsentierten sich junge und alte Künstler aus der Region mit ihren Talenten dem zahlreich erschienenen Publikum.

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Die Offene Bühne sorgte für eine volle KuBa-Kultur-Halle. Foto: Werner Heise




Für die neunte Ausgabe der Veranstaltung versprach Moderator und Organisator Gunnar Geck zu Beginn "ein ganz hochwertiges Programm." Dieses Versprechen konnte er halten, auch wenn Geck zuvor eigentlich nicht wusste was auf der Bühne geboten werden wird und wie der Abend verlaufen würde. Denn, so erklärte er: "Die Offene Bühne schreibt ihre eigenen Gesetze." Jeder der Lust hat darf sich spontan melden und vor dem anwesenden Publikum performen.

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Different Roots sorgte gleich zu Beginn für eine gute Stimmung und bewies das Motto "Klasse statt Masse." Foto: Werner Heise




Und so begann der Abend eindrucksstark mit der Band "Different Roots", die ihre 15 zur Verfügung stehenden Minuten mit selbst geschriebenen deutschen und englischen Songs füllten. Die vier Männer zogen das Publikum durch Stimme und Klang schnell in ihren Bann und ernteten großen Applaus.

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Erhard Stoppok beherrscht das Spiel auf der Mandoline. Foto: Werner Heise



Auf ganz andere Art und Weise überzeugte Erhard Stoppok. Mit 76 Jahren war er der älteste Künstler den die Offene Bühne in Wolfenbüttel je begrüßen durfte. Auf seiner Mandoline spielte der quirlig sympathische Senior aus Fümmelse bekannte Melodien. Das altersmäßig komplett gemischte Publikum war von ihm so entzückt, dass es zu den Klängen von "Somewhere over the rainbow" spontan mitsang.

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Contra Punto begeisterte mit Internationalität. Foto: Werner Heise



Neben Sophie Gittermann, die mit ihrer Gitarre eigene und gecoverte Songs vortrug sowie der Rockband "Knallert" sorgte die international zusammengestellte Band "Contra Punto" für Stimmung. Die unter anderem aus Peru, Brasilien und Mexiko stammenden Frauen und Männer sangen auf beeindruckende Weise gemeinsam Volkslieder ihrer Länder.

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André Ziegenmeyer trug bei der Offenen Bühne ein Live-Hörspiel vor. Foto: Werner Heise



Ein ganz anderes Genre bediente der letzte Act des Abends. Der Helmstedter André Ziegenmeyer trug ein Live-Hörspiel vor, indem er eine selbst geschriebene Geschichte über seinen sich selbständig machenden Computer vortrug und diese mit eingespielten Soundeffekten untermalte.

Es war durchweg ein gelungener und unterhaltsamer Abend, der zudem ohne Eintritt zu genießen war. Die zehnte Offene Bühne und damit eine ganz besondere Jubiläumsausgabe findet am 8. November um 20 Uhr in der KuBa-Kultur-Halle statt.


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