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Ostfalia-Thementag zur Insolvenzordnung



Wolfenbüttel

Ostfalia-Thementag zur Insolvenzordnung


Von links:  Dipl-Soz.Pädagogin Christine Jahn und Diplom Sozialarbeiter Karl-Michael Froning (Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia), Esther Binner (FSB), Prof. Dr. Ulf Groth (IfW Hochschule Neubrandenburg) sowie Prof. Dr. Sabine Brombach (Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia) und Dipl.-Ing Volker Küch M.A. (Vizepräsident für Personal und Finanzen der Ostfalia) beim Thementag "Insolvenzordnung oder soziale Schuldnerberatung".
Foto: Ostfalia
Von links: Dipl-Soz.Pädagogin Christine Jahn und Diplom Sozialarbeiter Karl-Michael Froning (Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia), Esther Binner (FSB), Prof. Dr. Ulf Groth (IfW Hochschule Neubrandenburg) sowie Prof. Dr. Sabine Brombach (Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia) und Dipl.-Ing Volker Küch M.A. (Vizepräsident für Personal und Finanzen der Ostfalia) beim Thementag "Insolvenzordnung oder soziale Schuldnerberatung". Foto: Ostfalia Foto: Ostfalia

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Wolfenbüttel. Welche Bedeutung hat die bis Mitte 2014 mehrfach geänderte Insolvenzordnung (InsO) für überschuldete Privatpersonen? Welche Handlungsmöglichkeiten bietet sie? Diese Fragen waren am 27. August inhaltlicher Mittelunkt des Thementags "Insolvenzordnung oder soziale Schuldnerberatung" an der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

So ging es bei der Veranstaltung auf dem Campus "Am Exer" in Wolfenbüttel insbesondere darum, wie und ob der Weg über eine Privatinsolvenz zu einer Restschuldbefreiung am besten zu beschreiten ist. Dies erläuterten in ihren Vorträgen und in anschließenden Diskussionen Esther Binner vom Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V. (FSB) und Prof. Ulf Groth vom Institut für Weiterbildung (IfW) der Hochschule Neubrandenburg. Die thematische Einführung und Zusammenfassung übernahm Ostfalia-Dozent und Veranstaltungsorganisator Karl Michael Froning.

Aber auch eine personelle Veränderung bewegte die Teilnehmenden des Thementags: Der bevorstehende Ruhestand von Karl Michael Froning. Der Diplom Sozialarbeiter engagiert sich seit 30 Jahren an der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia und ist Mitbegründer des dort im Jahr 1985 initiierten Projekts "Schuldnerberatung". Im Zuge dessen wurde dieses Themenfeld innerhalb des Studiums der Sozialen Arbeit zum festen Bestandteil der Lehre und hat zu weiteren Initiativen innerhalb des Projekts geführt. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen in der Jugendwerkstatt der Diakonie in Wolfenbüttel. Hier informieren Studierende zweimal pro Semester über Schuldenfallen sowie ihre Risiken und sensibilisieren so für den verantwortungsbewussten Umgang mit Finanzen. Mit dieser Zielsetzung bauen weitere Studierende in Kooperation mit der Rehabilitationseinrichtung LaVie in Königslutter derzeit ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen auf. Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung eines Schuldenberatungskonzepts für Wohnungslose.


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