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"Papa hat Mama umgebracht" - Schwester angeschossen



Salzgitter

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"Papa hat Mama umgebracht" - Schwester angeschossen

von Werner Heise


Hier im Jägerweg ereignete sich die Tat. Fotos: Werner Heise Video: aktuell24(kr) Foto: Werner Heise

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Salzgitter. Zu der kaltblütigen Ermordung einer 30-Jährigen im Salzgitteraner Jägerweg am Montagabend werden immer mehr grausame Details bekannt. So sollen die Kinder (3 bis 6 Jahre) der Getöteten die Tat aus nächster Nähe miterlebt haben, wie deren Großvater im Gespräch mit regionalHeute.de berichtet. Und auch deren Tante wurde von einem Projektil getroffen. Sie sei stabil. Der mutmaßliche Täter wurde mittlerweile von der Polizei festgenommen.



Wenige Stunden vor der Tat habe es zwischen den gemeinsamen Elternteilen, die sieben Jahre zusammen gewesen sein sollen, eine Gerichtsverhandlung gegeben, berichtet der Vater der Ermordeten weiter. Hier sei der derzeitige Aufenthaltsort der später Erschossenen bekannt geworden, die vor ein paar Monaten noch in der Nähe von Osnabrück gelebt habe und aufgrund von Gewaltandrohung durch ihren Lebenspartner nach Salzgitter geflohen sei.

Gegen 19 Uhr sei der 38-Jährige dann im Jägerweg in Salzgitter aufgetaucht und habe unvermittelt und ohne ein Wort zu sagen auf seine Ex-Lebenspartnerin geschossen. Danach sei er wieder in einen weißen Golf eingestiegen und habe im hohen Tempo die Flucht ergriffen. Mittlerweile konnte er von der Polizei verhaftet werden. Bei den Schüssen sei auch die Schwester der Ermordeten von einem Projektil getroffen worden, wie der Vater weiter berichtet. Sie kam in ein Krankenhaus und sei stabil.



Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften vor Ort. Foto: Werner Heise


"Papa hat Mama umgebracht"


Das Wetter war schön und die Temperaturen hoch an diesem Abend. Viele Bewohner saßen vor ihren Häusern. So auch die betroffene Familie. Die Kinder hätten gerade in unmittelbarer Nähe gespielt, als sich die Tat ereignete, die sie in ihrer vollen Härte realisieren mussten. "Papa hat Mama umgebracht", sollen sie geschrien haben.



Am Morgen danach erinnert nichts mehr an die eiskalte Bluttat vom Vorabend. Foto: Werner Heise


Polizei ohne neue Informationen


Polizeisprecher Matthias Pintak möchte die Familienverhältnisse derzeit nicht bestätigen. Man sei weiterhin auf der Suche nach einem 38-jährigen, mutmaßlichen Täter. Weitere Informationen wurden für den heutigen Dienstag angekündigt.


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