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Pizza-Lieferdienste – hohe Nachfrage, starker Wettbewerb

29. Mai 2018
Symbolfoto: pixabay
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Etwa 22 Millionen Menschen in Deutschland bestellen ein- oder auch mehrmals pro Monat Essen bei einem Lieferdienst. Sie nutzen den Vorteil der bequemen Bestellung und der Lieferung an die Haustür - denn wenn der Magen schon knurrt, ist die Pizza schnell geordert.

Welche ist des Deutschen liebste Pizza?

Ausgehend von den Zahlen, die das Portal pizza.de in ihrem Pizza-Report 2017 nennt, lassen sich klare Unterschiede in den Trends erkennen. Im Jahr 2007 lagen die Bestellungen für die Pizza Schinken an erster Stelle, gefolgt von der Salami-Pizza und – mit deutlichem Abstand – der Pizza Hawaii. Der Trend zeigte 2007 tatsächlich, dass Schinken lieber mit Ananas als mit Salami und Pilzen kombiniert wurde. Innerhalb der folgenden zehn Jahre gingen die Bestellungen für die Pizza Hawaii dann drastisch zurück, dafür verdreifachte sich die Anzahl der bestellten Pizza Tonno.

2016 belegte die Pizza mit individuell ausgewählten Zutaten den ersten Platz. Ein Jahr später war es mit knapp 40 Prozent die Pizza Salami, die am häufigsten geordert wurde; gefolgt von Pizza Schinken, Pizza Mista (mit Kochschinken, Salami und Pilzen) und der Pizza Margherita. Die Pizza Hot Dog galt lange als einzelgängerisches Exemplar; allerdings hat sich bereits innerhalb eines Jahres die Bestellung dieser Variante um drei Prozent erhöht.

Alles außer Pizza?

Neben der traditionellen Pizza weisen die Angebote der Lieferdienste zahlreiche unterschiedliche Speisenangebote auf. So findet man auf einer gut sortierten Karte eines Pizza-Bringdienstes selbstverständlich Pasta in den unterschiedlichsten Variationen sowie Fingerfood als Snacks. Und für die kalorienbewussten Kunden wird das Angebot an Salaten immer abwechslungsreicher.

Die Asiatische Küche hat ihren Ursprung in der Regel in den südostasiatischen und ostasiatischen Ländern; insofern zählen zahlreiche Küchenarten mit ihren spezifischen Gerichten dazu: China, Japan, Indonesien, Korea, die Philippinen, Thailand, Vietnam. Die Speisenangebote sind entsprechend unterschiedlich, eines haben alle Mahlzeiten jedoch gemeinsam: Sie sind schonend zubereitet. Am bekanntesten sind den meisten Kunden sicher die japanischen Sushi sowie die typisch chinesischen Gerichte.

Auf zahlreichen Speisekarten findet man Klassiker wie Schnitzel und Pommes, aber auch Burger und Döner samt Beilagen. Vor allem beim Burger ist der Zusammenstellung der Zutaten keine Grenze gesetzt. Neben den Klassikern Ham- und Cheeseburger werden auch spezielle Variationen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel der Halloumiburger mit Halloumi-Käse, Paprikastreifen und Röstzwiebeln oder auch der Gemüseburger, dessen Zutaten teilweise auch paniert gebraten sein können.

Special Services der Lieferdienste

Früher konnten die Kunden ausschließlich telefonisch bestellen und bei Lieferung bar bezahlen. Das funktioniert heute natürlich immer noch, dennoch gibt es inzwischen zahlreiche Alternativen.

Die meisten Bringdienste bieten die bequeme Bestellung über ihre Webseite an; die etablierten Unternehmen stellen zusätzlich kostenlose Apps zur Verfügung – in der Regel sowohl für Android als auch für iOS.

Auch die Zahlungsmethoden haben sich gewandelt. Wer bei Lieferung zahlen möchte, kann bei vielen Bringdiensten auch Kartenzahlung auswählen. Online-Zahlungsmethoden wie Paypal, Kreditkarten-Zahlung und giropay sind in der Regel ebenfalls möglich.

Zum Zweck der Kundenbindung bieten manche Bringdienste ihre eigenen Kundenkarten an. Interessant ist auch, dass Payback auch in dieser Branche Einzug gehalten hat – pizza.de nimmt an diesem Partnerprogramm teil, andere werden sicherlich bald folgen.

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