Preisträger aus Malschulen im Rathaus empfangen

13. Juni 2018
Die Teilnehmenden der Wolfsburger Malschulen Kunstkäfer und Porschehütte erhielten von Bürgermeister Ingolf Viereck ihre gemalten Bilder. Foto: Stadt Wolfsburg
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wolfsburg. "Denk mal – worauf baut Europa?" lautete das Motto des Europäischen Wettbewerbs 2018 und stand damit ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres 2018. Europa hat eine reiche Geschichte - Kirchen und Kriege, Herrscher und Revolutionen, Entdeckungen und Erfindungen, Bräuche und Künste prägten die vergangenen Jahrhunderte.

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Denkmäler und das Kulturelle Erbe zum Leben zu erwecken ist auch das Ziel des Europäischen Kulturerbejahres 2018, auf das sich der 65. Europäische Wettbewerb bezieht. Europa kreativ lernend zu entdecken und mitzugestalten soll den Teilnehmern am Wettbewerb vermittelt werden.

Schülerinnen und Schüler wurden eingeladen Europas Fundament freizulegen und die Frage: „Worauf baut Europa?“ in ihrer eigenen Weise zu beantworten. Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen? – lauteten Fragen, die den Teilnehmenden an die Hand gegeben wurden.

Der Fantasie der Schüler wurde bei der Ausgestaltung ihrer Beiträge keine Grenzen gesetzt. Egal ob Bilder, Fotos oder Collagen, Videoclips, Trickfilme und Onlinebeiträge oder sogar ganze Medienkampagnen, die kreative Aufbereitung aktueller europäischer Themen oblagen alleine den Schülern.

17 Preisträger der Wolfsburger Malschule Kunstkäfer und der Kunstschule Porschehütte wurden am heutigen Mittwoch im Ratssaal empfangen und bekamen von Bürgermeister Ingolf Viereck ihre Bilder überreicht. Beide Schulen vermitteln in ihrer Arbeit unterschiedliche Mal- und Kunsttechniken und nahmen in der Vergangenheit bereits erfolgreich am Europäischen Wettbewerb teil.
Von der Malschule Kunstkäfer wurden sechs Schüler mit Preisen in den Kategorien „Wer will fleißige Handwerker sehen…“ (bis 4. Klasse), „Ein Haus für Europa“ (bis 4. Klasse), „Eine Stadt für Europa“ (bis 4. Klasse), „Verein(t) für Europa“ (5. bis 7. Klasse) und „Aussterbende Berufe“ (8. bis 10. Klasse) ausgezeichnet.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kunstschule Porschehütte konnten in den Kategorien „Verein(t) für Europa“ (5. bis 7. Klasse) und „Vom Hofmaler zum Selfie“ (11. bis 13. Klasse) den Bundes- und Landessieg erringen. Außerdem wurde eine Gruppenarbeit der Kunstschule Porschehütte in der Kategorie „Freundschaft im Wettstreit“ mit dem Landes- und Bundessieg ausgezeichnet.

Der 65. Europäische Wettbewerb verzeichnete in diesem Jahr die höchste Teilnehmerzahl seit 2009 – bundesweit nahmen über 80.000 Schüler aus über 1.000 Schulen teil.

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