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Quartettabend mit drei Perlen aus der Musikgeschichte



Wolfenbüttel

Quartettabend mit drei Perlen aus der Musikgeschichte


Catasia-Quartett, Foto: Privat
Catasia-Quartett, Foto: Privat Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Auf Einladung der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek spielt am Sonntag, 17. April um 17 Uhr das Catasia-Quartett in der Augusteerhalle. Die Musiker Angelo Bard (Violine), Clemens Ratajczak (Violine), Alexander Senazhenski (Viola) und Jan Bauer (Violoncello) spielen Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Giuseppe Verdi.

Haydns Streichquartett C-Dur, op. 20/Nr. 2 aus den „Sonnenquartetten“, noch ein wenig dem Divertimento der frühen Klassik verhaftet, führt zu einem Hauptwerk Mozarts, dem Streichquartett in B-Dur KV 458, das den Beinamen „Jagdquartett“ erhielt und zu den Quartetten zählt, die Josef Haydn gewidmet sind. Schließlich Verdi, der große Musikdramatiker, der das Streichquartett für eine spezifisch deutsche Kunst hielt: 1873 komponiert er während der Proben zur Erstaufführung der Aida in Neapel, das Streichquartett e-Moll, sein einziges Werk dieser Gattung, geschult an den Vorgängern aber mit unüberhörbaren Anklängen an sein romantisches Opernschaffen.


Das Catasia-Quartett setzt sich aus Musikern der Essener Philharmoniker, Bochumer Symphoniker und des Staatsorchesters Braunschweig zusammen, die sich neben dem Sinfonie- und Opernrepertoire mit hoher Intensität der Kammermusik widmen. Der Name des Quartetts leitet sich vom griechischen Wort „Katharsis“ ab. Entsprechend seiner Bedeutung im antiken Drama, nämlich einer Reinigung der Seele durch Anteilnahme am Bühnengeschehen, ist es den vier Musikern ein Anliegen, ihr Publikum durch die Musik unmittelbar anzusprechen und zu berühren.

Karten kosten 15 Euro, für Mitglieder 10 Euro.


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