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"Raddadda-ps-ps-ah": Ausstellungseröffnung im Kunstverein



Wolfenbüttel

"Raddadda-ps-ps-ah": Ausstellungseröffnung im Kunstverein


Ausgearbeitete Skulptur eines auf dem Rücken liegenden Mannes - flankiert von einem Maschinengewehr. Foto: Privat
Ausgearbeitete Skulptur eines auf dem Rücken liegenden Mannes - flankiert von einem Maschinengewehr. Foto: Privat Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Am Sonntag, 6. März, wird um 11.30 Uhr die Ausstellung "Raddadda-ps-ps-ah" von MK Kaehne im Kunstverein Wolfenbüttel e.V. eröffnet.

Die Einführung in das Werk Kaehnes hält Dr. Oliver Zybok, Direktor der Overbeck-Gesellschaft, Kunstverein Lübeck. Die Ausstellung zeigt verschiedene Objekte. So etwa eine Zielscheibe, eine komplette Badezimmereinrichtung im Koffer oder ein brennendes Auto. Daneben eine detailliert ausgearbeitete Skulptur eines auf dem Rücken liegenden Mannes - flankiert von einem Maschinengewehr. Roter Filz, weiße Herrenhemden und Patronenhülsen. Kaehne - 1963 in Litauen geboren, heute in Berlin lebend - verknüpft vertraute Elemente in überraschenden Konstellationen. Nicht Zufall oder Fundstücke bestimmen seine Arbeit, sondern eine dezidierte Ästhetisierung von Alltagsgegenständen, indem er sie mit edlen Materialien verkleidet oder technisch perfekt mit polierter Oberfläche nachbaut, heißt es in einem Bericht des Kunstvereins. Handwerkliches Können verbindet sich mit dem Absurden. Seine Objekte seien surreal und hyperreal, arbeiten mit vielen kunsthistorischen Links, mit Ironie und sind voller Fragen. Die Ausstellung ist bis zum 10. April während der Öffnungszeiten (Mittwoch bis Freitag 16 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 13 Uhr) zu sehen.


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