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Religiöse Vielfalt: Jugendhilfeausschuss soll erweitert werden

von Nick Wenkel


Die Fraktion P² äußert den Wunsch, den Jugendhilfeausschuss zu erweitern. Symbolfoto: Archiv Foto: Robert Braumann

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29.08.2017

Braunschweig. Im Jugendhilfeausschuss der Stadt Braunschweig sitzen laut Satzung der Stadt "je eine Vertreterin oder ein Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, die von den zuständigen kirchlichen Behörden vorzuschlagen sind". Die Fraktion P² möchte den Ausschuss nun auch um ein muslimisches Mitglied erweitern lassen.



Laut der Fraktion bestehe auch für Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde die Möglichkeit sich dort einzubringen. Ein Vertreter der Religion der Muslime ist in der Satzung und damit im Jugendhilfeausschuss jedoch nicht vorgesehen. Daher hat Die Fraktion P² einen Antrag zur Vorberatung in den nächsten Jugendhilfeausschuss eingebracht, mit dem Ziel, die Satzung dahingehend zu ändern.
"Wir hoffen, durch diesen Antrag eine Diskussion in Gang zu setzen, um zum Einen die Notwendigkeit und den Bedarf an muslimisch kultursensibler Jugendhilfearbeit aufzuzeigen und zum Anderen die Möglichkeit zu schaffen, Erkenntnisse, Ideen und Chancen für die Jüngsten frühzeitig gemeinsam im Ausschuss beraten zu können. Auch das ist Integration", erklärt Maximilian P. Hahn, Vorsitzender der Fraktion P², die Beweggründen für diesen Antrag.


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