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Wolfsburg: Ruhestörer beleidigt Polizei und tritt Beamten ins Gesicht



Wolfsburg

Ruhestörer beleidigt Polizei und tritt Beamten ins Gesicht

Der Mann hatte wiederholt extrem laut Musik gehört. Der 38-Jährige zeigte sich äußerst uneinsichtig und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Anke Donner

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Wolfsburg. Die Polizei hat am Donnerstagabend um 22 Uhr nach mehrmaliger Ermahnung eine Ruhestörung beendet und den 38 Jahre alten Verursacher mit ins Gewahrsam genommen. Dieser hatte die Beamten beleidigt und angegriffen. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.



Begonnen hatte alles am Donnerstagabend um 19.43 Uhr, als durch Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Straße Hochring laute Musik aus einer Wohnung gemeldet wurde. Die Polizei fuhr das erste Mal zu dem 38 Jahre alten Verursacher und ermahnte ihn zur Ruhe. Wie Polizeisprecher Thomas Figge auf Nachfrage mitteilt, greife man ab einer gewissen Lautstärke auch schon vor der gesetzlichen Nachtruhe von 22 Uhr ein. Um 20.54 Uhr gingen erneut mehrere Anrufe bei der Polizei ein, in denen sich Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Straße Hochring über übermäßig laute Musik beschwerten. Die Ordnungshüter begaben sich das zweite Mal zur Wohnung des 38-Jährigen und ermahnten ihn zur Ruhe. Hier agierte der Verursacher äußerst aggressiv, schlug mehrfach laut die Tür zu und beleidigte die Beamten. Als er daraufhin die Musik leiser stellte, war die Ruhe vorerst wiederhergestellt und die Kommissare verließen das Mehrfamilienhaus.

Polizist ins Gesicht getreten


Doch die scheinbare Ruhe täuschte: Gegen 21.43 Uhr war es abermals soweit und Mitbewohner des Wohnhauses im Hochring beschwerten sich über laute Musik im Wohnhaus. Auch hier rückten die Beamten an und hörten schon beim Betreten des Treppenhauses laute Musik aus einem der oberen Stockwerke. Diesmal ging der 38 Jahre alte Verursacher in äußerst aggressiver Art und Weise auf die Beamten los. Die Kommissare entschlossen sich nun den aggressiven Verursacher in Gewahrsam zu nehmen. Hierbei leistet der 38-Jährige heftigen Widerstand, schlug und trat um sich. Dabei trat er einem 23 Jahre alten Polizeikommissar ins Gesicht. Dieser trug leichte Verletzungen davon und war weiterhin dienstfähig. Die Beamten schafften es dem Ruhestörer die Handfesseln anzulegen und in das Dienstfahrzeug zu verbringen. Auch hierbei schrie der 38-Jährige laut und trat um sich.

Die Beamten brachten den 38-Jährigen zur Dienststelle, wo ein Atemalkoholtest 0,99 Promille ergab. Jetzt ordneten die Polizisten zur Sicherung des Beweisverfahrens eine Blutprobe an, die dem 38-Jährigen durch einen Arzt entnommen wurde. Die Nacht durfte der 38-Jährige daraufhin als Gast bei der Polizei im Gewahrsam verbringen. Neben einer Kostenrechnung für den Transport im Funkstreifenwagen, Übernachtung, Kost und Logis in Höhe von 165 Euro darf sich der Mann noch auf Anzeigen wegen Ruhestörung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte einstellen.


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