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Schimmel stiftet ein Klavier für Erstaufnahme in Watenbüttel



Braunschweig

Schimmel stiftet ein Klavier für Erstaufnahme in Watenbüttel


Foto: Martin Klockgether, Leiter des Fachbereichs Soziales und Gesundheit, Hannes Schimmel-Vogel, Geschäftsführer des Schimmel-Auswahlzentrums, Dr. Beate Janert (v.l.) sowie Klavierlehrer Konrad Brinckmeier am Klavier. Fotonachweis: Nielsen/Stadt BS

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Braunschweig. In einem Sponsoring-Projekt stellt das Schimmel-Auswahlzentrum den Flüchtlingen in ihrer neuen Erstaufnahmeunterkunft in der Sporthalle in Watenbüttel ein Klavier zur Verfügung. Das Klavier wurde von Hannes Schimmel-Vogel, Geschäftsführer des Schimmel-Auswahlzentrums, offiziell an die Stadt übergeben.

Das Klavier soll den Flüchtlingen Raum bieten, selber zu spielen oder mit Musikern zu musizieren, zu singen und positive Erfahrungen zu sammeln. Das soll auch mit Unterstützung von freiberuflichen Pianisten, Musiklehrern und Musikschulen geschehen. Martin Klockgether, Leiter des Fachbereichs Soziales und Gesundheit, teilte mit, dass von Daniel Keding, Leiter der städtischen Musikschule, Uwe Gelowik, New Yorker Musische Akademie im CJD Braunschweig und Peter Brenner, Fit in music, die Bereitschaft signalisiert worden sei, das Vorhaben mit Lehrkräften, darunter auch solche mit Migrationshintergrund, musikalisch zu begleiten.

Die Idee für ein Klavier als „Integrationshelfer“ hatte Dr. Beate Janert, die im Kanzlerfeld wohnt und ihr Vorhaben Vertretern von Kirche, Vereinen, Bezirksrat, Stadt und Bürgerinnen und Bürgern am runden Tisch von Watenbüttel –Völkenrode Anfang Januar vortrug. Die Initiative fand viel Zuspruch, daher wendete sich Beate Janert an das Schimmel-Auswahlzentrum und stieß dort auf große Offenheit und Unterstützung. Auch das Klaviertransportunternehmen Ciecior schloss sich der Sponsoring-Idee an. „Wir bedanken allen Beteiligten, die dies möglich machen, und sind sehr gespannt, wie dieses ungewöhnliche Angebot angenommen wird“, sagte Klockgether. „Ich bin sicher, gemeinsames Musizieren wird für besseres Kennenlernen und Gemeinschaftlichkeit sorgen.“


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