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Schock: Ingenieurbüro Hofer aus dem Heinenkamp gibt auf

von Bernd Dukiewitz


Bei Hofer geht es nicht mehr weiter. Es gab zu wenig Aufträge. Foto: Eva Sorembik
Bei Hofer geht es nicht mehr weiter. Es gab zu wenig Aufträge. Foto: Eva Sorembik Foto: Eva Sorembik

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03.02.2017

Wolfsburg. In einer Nacht- und Nebelaktion hat der Ingenieurdienstleister Hofer Getriebetechnik im Heinenkamp seinen Betrieb eingestellt - Grund: zu wenig Aufträge. Betroffen sind 35 Mitarbeiter. Formal ist bereits seit dem 1. Februar Schluss.


Nach Informationen der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" ist die IG Metall momentan darum bemüht, dass die Mitarbeiter zumindest im gesetzlich zulässigen Rahmen gekündigt werden, denn die Firma ist nicht pleite, sondern strebte die Schließung aus eigenem Interesse an. Gegenüber der "WAZ" äußerte sich IG-Metall-Sekretär Torsten Felgentreu so: „Wir fordern die Geschäftsführung von Hofer auf, mit dem Betriebsrat im Interesse der Beschäftigten einen akzeptablen Interessenausgleich und Sozialplan auszuhandeln“. Bereits im Vorjahr wurde die Belegschaft von 55 auf 35 Angestellte reduziert.


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