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Schüler der IGS Wallstraße führen Planspiel zur Lösung des Syrienkonfliktes durch

Die Schüler begriffen im Planspiel, wie schwer es sein kann, internationale Konflikte vor dem Hintergrund nationaler Eigeninteressen zu lösen.

Schülerin und Schüler des 13. Jahrgangs der IGS Wallstraße mit Jugendoffizier Alexander Bode und dem Politiklehrer Jochen Lehnert nach dem Planspiel.
Schülerin und Schüler des 13. Jahrgangs der IGS Wallstraße mit Jugendoffizier Alexander Bode und dem Politiklehrer Jochen Lehnert nach dem Planspiel. Foto: IGS Wallstraße

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03.02.2020

Wolfenbüttel. „Wir haben erfahren, wie kompliziert bzw. verfahren die Lage in Syrien ist und welche verschiedenen Interessen bei einer Lösung für Syrien unter einen Hut gebracht werden müssen“, so mehrere Oberstufenschüler am Ende der mehrstündigen Simulation.

Unter Anleitung von Jugendoffizier Alexander Bode versuchten die Schülerinnen und Schüler, die kurz vor dem Abitur stehen, eine Lösung für den Konflikt zu finden. Dafür schlüpften sie in verschiedene Rollen. Hierüber berichtet die IGS Wallstraße in einer Pressemitteilung.

Als Vertreter etwa von Russland, Syrien, dem Iran oder den USA verfolgten sie vor allem die Eigeninteressen ihrer Rollenländer. Ein UN-Generalsekretär sowie Vertreter der Weltpresse gaben der Simulation einen authentischen Handlungsrahmen. Dabei versuchten die Politikschüler in Verhandlungen, sowie in simulierten Sitzungen von UNO-Gremien Lösungsansätze zu formulieren, ohne die vorgegebenen Interessen ihrer Rollenländer aufzugeben.

"Definitiv empfehlenswert"



Nach Ansicht von Oberstufenschüler Lasse Rusniok ist ein solches Planspiel „definitiv empfehlenswert, da die bereits erlernte Theorie mithilfe der Praxisüberführung durch das Planspiel gefestigt werden kann.“ „In so einer mehrstündigen Simulation kann die Komplexität eines solchen Konfliktes in einer Tiefe vermittelt werden, die im klassischen 90-Minutenformat nur schwer erreicht werden kann“, ergänzt Politiklehrer Jochen Lehnert.

Das Planspiel selbst ist ein Angebot der Bundeswehr. Es wurde an der IGS Wallstraße durch den Jugendoffizier Alexander Bode durchgeführt. Mit so einer Simulation soll den jungen Menschen unter anderem vermittelt werden, wie schwer es ist, internationale Konflikte vor dem Hintergrund nationaler Eigeninteressen zu lösen.


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