Helmstedt. Bereits kleine Dinge können Kindern große Ängste nehmen, wenn sie ins Krankenhaus müssen oder einen Unfall erleben. Ein einfaches Kuscheltier, das den kleinen Händen Halt gibt, könne Wunder wirken, erklärt der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung.
„Das war eine Herzensangelegenheit von mir und meinem Mann!“ betont Sponsorin Galina Behn, die selbst Mutter von zwei Kindern ist. „Stellen Sie sich vor, was ein Kind in einer schlimmen Situation durchmacht, besonders wenn die Eltern nicht dabei sein können. Für uns war sofort klar, dass wir helfen wollen, als mein Mann von dieser Aktion erfuhr.“
100 Teddys gespendet
Die Familie Behn von der Domäne Sankt Ludgeri GmbH in Wolsdorf hat nun die ersten 100 „Seelentröster-Teddys“ gespendet, die ab sofort auf den Rettungswagen des Landkreises mitfahren. Für Notärztin Katharina Schulze sei das eine bedeutende Unterstützung: „Es ist äußerst wichtig für uns, einen Trösteteddy dabei zu haben, wenn wir zu einem Einsatz mit Kindern gerufen werden. Der Teddy hilft, die Kinder abzulenken und kann ihnen vielleicht sogar ein kleines Lächeln entlocken und sie so aus der schlimmen Lage herausführen. Deshalb ist es wunderbar, dass uns diese Teddys zur Verfügung stehen.“
Torsten Wendt, Erster Kreisrat und verantwortlich für den Rettungsdienst im Landkreis, zeigt sich dankbar für das Sponsoring: „Wir sind auf Sponsoren angewiesen, denn solche Dinge gehören nicht zu den Pflichtaufgaben des Landkreises. Aber ein Trösteteddy kann enormen Beistand in Notlagen leisten. Jeder Sponsor, der sich hier engagiert, gibt Kindern in Not Trost, wofür wir sehr dankbar sind.“
Wer Interesse hat, weitere Trösteteddys zu sponsern, könne sich an den Landkreis Helmstedt oder die Verlagsgruppe KiM (Kinder im Mittelpunkt) wenden, die die Teddys organisiert und mit Unterstützung von Sponsoren finanziert. Sabine Gerhardts von der Verlagsgruppe KiM ist telefonisch unter 05231 987114 oder per E-Mail erreichbar.

