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Sondersitzung zum Thema kostenlose Schülerfahrkarten



Braunschweig

Sondersitzung zum Thema kostenlose Schülerfahrkarten


Christoph Bratmann, Vorsitzender des Schulausschusses und der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig. Foto: privat
Christoph Bratmann, Vorsitzender des Schulausschusses und der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig. Foto: privat Foto: SPD Braunshweig

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Braunschweig. Es kommt Bewegung in die anvisierte Einführung von kostenlosen Schülerfahrkarten in Braunschweig: „Wir haben für Freitag, 22. Juni (16 Uhr) zu diesem Thema eine Sondersitzung des Schulausschusses der Stadt Braunschweig angesetzt“, erklärt Christoph Bratmann, Vorsitzender des Schulausschusses und der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig.



„Hierbei werden die Ergebnisse des Gutachtens ‚Kostenlose/Kostengünstige SchülerInnenfahrkarten‘ präsentiert.“

Die SPD hatte die Einführung von kostenlosen Schülerfahrkarten im Kommunalwahlkampf 2016 zu einem ihrer Kernthemen gemacht und 10.000 Euro für die Erstellung eines dafür nötigen Gutachtens in den Haushalt der Stadt Braunschweig eingestellt. Entsprechend hoch sei die Priorität, hier erste Ergebnisse zu erzielen: „Wir befinden uns regelmäßig in einem sehr konstruktiven Austausch mit dem Stadtschülerrat“, so Bratmann, den er für sein großes Engagement in dieser Frage lobt. Man habe den Schülerinnen und Schülern verdeutlichen können, welche Hürden eine solche, vermutlich millionenschwere Maßnahme jedoch besitzt: „Auf Landesebene ist die Einführung von kostenlosen bzw. deutlich kostenreduzierten Schülerfahrkarten Teil des Koalitionsvertrages. Da im Land jedoch zunächst andere Themen bearbeitet werden mussten, ist niedersachsenweit realistisch betrachtet wohl leider nicht vor 2020 mit einer Umsetzung zu rechnen“, erklärt Bratmann.


Die Frage sei daher nun, ob in der Stadt Braunschweig und damit unabhängig von der Landesebene schon vorab eine eigene Lösung gefunden werden könnte. „Durch personelle Wechsel hat sich die Erstellung des von der SPD zum Haushalt 2016 beantragten Gutachtens leider etwas verzögert. Nun sind wir jedoch auf die Ergebnisse gespannt und werden hoffentlich bald die nächsten Schritte gehen können“, blickt Bratmann abschließend voraus.


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