Braunschweig

Spieletag in der Stadtbibliothek


Symbolfoto: Archiv
Symbolfoto: Archiv Foto: André Ehlers/Archiv

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05.09.2016




Braunschweig. Die Stadtbibliothek lädt für Sonntag, 11. September, von 12 bis 18 Uhr zum vierten Mal zu einem Spieletag ein.

Er findet im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung „STADT-LAND-SPIELT!“ und in Kooperation mit dem Verein Norddeutsche Spielekultur e. V. statt. Damit jeder das richtige Spiel aus dem großen Angebot für sich entdecken und ausprobieren kann, stehen Spiele-Berater und Erklärer des Vereins und der Stadtbibliothek bereit. So entfallen die Unsicherheit über die richtige Spiele-Auswahl und das lästige Regellesen. Das Angebot richtet sich an alle, Familien, Kinder, Teenager, Erwachsene und Senioren. Am Spieletag ist zugleich Gelegenheit, in der Stadtbibliothek an einem von insgesamt zwölf Vorrunden-Turnieren für das Spiel „Saboteur“ teilzunehmen. Wer sich hier beweist, hat die Chance, zum großen Finale der Deutschen Meisterschaft am 16.Oktober auf der Spiele-Messe in Essen zu fahren. Für den Sieger der Deutschen Meisterschaft winkt ein toller Hauptpreis: Die Qualifikation zur „Saboteur“-Weltmeisterschaft am 26. November in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Um Anmeldung unter der E-Mail risthaus@spielekultur.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.Stadt-Land-Spielt.de und Tel. 4 70-68 33.

Gesellschaftsspiele werden seit tausenden von Jahren gespielt. Es spielten die Maya, die Ägypter, die Römer und auch die Chinesen, es finden sich also in allen Kulturen verschiedenste Spiele wieder. Als Spielmaterialien galten früher Würfel, Knochen, Früchte, Stöcke und später dann auch Spielbretter oder Spielkarten. Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich die Materialien in Holz, Papier und Kunststoff, doch der Elan zu Spielen versiegte nie. Wenn sich der Verlauf der Zeit angesehen wird, so bemerkt man, welchen Einfluss Spiele auf die Kulturen und deren Entwicklung nahmen. Der direkte Vorläufer zu „Backgammon“ findet sich zum Beispiel im alten Rom unter dem Namen „Tabula“ wieder.

Bei Gesellschaftsspielen gibt es nicht die Möglichkeit des „Reset“, sondern man muss mit seinen Entscheidungen weiterspielen und gegebenenfalls auch die Konsequenzen bis zum Ende der Partie tragen, anders als bei Computerspielen. In diesem Sinne: Spiele sind für alle da. Wer denkt, dass Brett-, Würfel- und Kartenspiele nur etwas für Kinder oder Spiele-Profis sind, hat sich geirrt, denn es gibt für jeden das richtige Spiel, bei dem er Spaß hat und sich der Faszination des Spielens nicht entziehen kann: Spielen bedeutet Gemeinschaft erleben und Spaß haben. Es verbindet unterschiedlichste Gruppen über Generationen und sonstige Grenzen hinweg.


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