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Pedersen: "Einen ersten Sieg müssen wir uns auch verdienen!"


Pedersen: "Einen ersten Sieg müssen wir uns auch verdienen!"

von Frank Vollmer


Müssen sich den Sieg verdienen: Eintracht Braunschweig. "Das können wir nicht, nur weil wir gegen Wiesbaden oder Hertha gut gespielt haben", sagt Trainer Henrik Pedersen. Foto: Agentur Hübner
Müssen sich den Sieg verdienen: Eintracht Braunschweig. "Das können wir nicht, nur weil wir gegen Wiesbaden oder Hertha gut gespielt haben", sagt Trainer Henrik Pedersen. Foto: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner

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Braunschweig. Nach einer unruhigen Woche mit der Entlassung von Marc Arnold soll das Sportliche wieder in den Vordergrund rücken. Am Samstag (14.00) will Eintracht Braunschweig bei der Spielvereinigung Unterhaching „den nächsten Schritt machen“ und endlich drei Punkte einfahren. Das Spiel wird live im NDR übertragen.

"Ein stressiger Tag"


Zunächst wendet sich Henrik Pedersen an Marc Arrnold: „Ich möchte ihm danken für die gute Zusammenarbeit. Er hat mich hier angestellt und wir haben den Kader zusammengestellt.“ Es sei ein stressiger Tag gewesen für Pedersen, der neben seiner Trainertätigkeit nun auch Aufgaben des ehemaligen Sportlichen Leiters übernehmen wird. Ausgerechnet zwischendie notwendigenSondierungsgesprächefällt das Ende des Transferfensters und das Gastspiel in Bayern.

„Morgen ist das Transferfenster zu, dann haben wir Ruhe und Zeit, alles zu besprechen“, betont der 40 Jahre alte Fußballlehrerund richtetseinen Blick auf die sportliche Aufgabe im Alpenbauer Sportpark. Dort, wo Eintracht Braunschweig beim letzten Aufeinandertreffen mit der Haching am 10. April 2011 den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte, soll endlich der erste Sieg der Saison gelingen. „Ich freue mich sehr auf Unterhaching“, sagt Pedersen und fordert: „Wir müssen alle den nächsten Schritt machen und zeigen, wer wir sind.“Leicht wird das nicht: Mit elf Punkten aus fünf Spielen steht die Mannschaft von Trainer Claus Schromm punktgleich mit dem Tabellenführer, besiegte in der Vorwoche souverän Uerdingen 3:1.

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"Marc war heute bei der Mannschaft und hat sich verabschiedet" - Henrik Pedersen. Foto: Agentur Hübner


"In Konflikt mit der Realität"


„Sie sind eine intelligente und spielerisch gute Mannschaft“, warnt Pedersen und ergänzt: „Sie kennen sich alle sehr lange und zeigen sich mit dem Ball sehr flexibel.“ Nichtsdestotrotz schaut man im Lager der Löwen eher auf sich selbst denn den Gegner: „Die Erwartung, gegen Köln den ersten Sieg einzufahren, trat nach der ersten Chance für Köln nach drei Minuten in einen Konflikt mit der Realität. Was folgte war Passivität“, hat Eintrachts Cheftrainer das Problem entschlüsselt. „Wir müssen mutiger und noch weniger vorbelastet in das Spiel gehen.“ Einen ersten Sieg müsse man sich auch verdienen, so der Däne: „Das können wir nicht, nur weil wir gegen Wiesbaden oder Hertha gut gespielt haben!“

Tingager fällt aus


Verzichten muss die Eintracht am Samstag auf Frederik Tingager, der erst nach der Länderspielpause wieder eingreifen kann. Christoffer Nyman bleibt nun zumindest bis zum Winter, fällt aber auch aus. „Er ist in zwei Wochen zurück von seiner Behandlung in Schweden. Dann haben wir einen neuen Ist-Zustand, dann reden wir“, kündigt Pedersen ebenso an, wie personelle Wechsel gegen Unterhaching.

Malte Amundsen kehrt nach seiner Sperre wieder zurück. Ob Ivan Franjic oder Mergim Fejzullahu beginnen, hält der Trainer offen. „Mergim war stark gegen Hertha. Ivan hat eine super Entwicklung genommen.“ Wer von beiden spielt, ist wohl Bauchsacheihres Übungsleiters. "Wir waren stabil nicht gefährlich gegen Köln. Wir hatten in dieser Woche zwei Schwerpunkte: Tore verhindern und Tore zu erzielen", erklärt er.

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Kehrt erst nach der Länderspielpause zurück: Frederik Tingager. Foto: Agentur Hübner



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