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Helmstedt: So soll der Sportcampus Julianum gestaltet werden



Helmstedt

Sportcampus Julianum - So soll er gestaltet werden

Die Anlage solle ein modernes multifunktionales Sport- und Freigelände werden, das nicht nur der offenen Ganztagsschule zugutekommt, sondern auch dem Jugendvereinssport und den Bedürfnissen informell Sporttreibender.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Helmstedt. Der „Sportcampus Julianum“ wird vom Bund mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert (regionalHeute.de berichtete). Abgeleitet aus dem Sportentwicklungsplan der Stadt Helmstedt, hatte der Landkreis auf Initiative des Gymnasiums Julianum sowie des KreisSportBund Helmstedt e.V., eine Neugestaltung des Sport- und Schulhofgeländes auf den Weg gebracht. Die Weiterentwicklung der Sportanlage wurde insbesondere unter den Gesichtspunkten „Innovation & Inklusion“ sowie „Überregionaler & Generationsübergreifender Treffpunkt“ betrachtet. Gemeinsam mit dem Gymnasium Julianum und dem KreisSportBund Helmstedt e.V. wurden hier neue moderne Sportaspekte in die Planung eingebunden. Dies teilt der Landkreis Helmstedt mit.



Im Einzelnen geplant sei die Neuanlage des Sportplatzes und des Pausenhofes (gemeinsame Außenanlage) des Gymnasiums Julianum zu einem Gesamtkonzept eines auch für Vereine und die Öffentlichkeit zugänglichen Sportcampus Julianum Helmstedt geplant. Die Anlage solle ein modernes multifunktionales Sport- und Freigelände werden, das nicht nur der offenen Ganztagsschule zugutekommt, sondern auch dem Jugendvereinssport und den Bedürfnissen informell Sporttreibender. Dieses erfolge im Zusammenhang mit dem geplanten Haus des Sports, der KSB- Geschäftsstelle auf dem Schulgelände. Die infrastrukturelle Basis dafür bieten die beiden vorhandenen Sporthallen.

Geplant seien somit ein Sportplatz mit Kunstrasenplatz (75 mal 47 Meter) für Jugendfußball, weitere Kleinfeldspiele (mit Flutlichtanlage), eine 300 Meter Umlaufbahn in Kunststoffbauweise sowie eine Weitsprunganlage, Kugelstoß- und Hochsprunganlage primär für die Schulleichtathletik, ein kombiniertes Beachvolleyball- und Beachsoccerfeld, die Sanierung einer kleinen Tribüne mit ergänzender Überdachung und die An- und Einbindung eines vorhandenen Kleinspielfeldes durch Wege auf dem Gelände, die Kinder zum Laufen, aber auch zum Inlinern oder Radfahren animieren.


Hinzu käme die „sportliche Integration“ des jetzigen Pausenhofes durch Aktionsbereiche wie Boulderwände, ein Outdoor-Fitnesspark (Kletterstrukturen und Inklusionsbereich), Tischtennisplatten sowie ein weiteres Kleinspielfeld zum Beispiel für Streetball. Für den Schulbetrieb seien ergänzend ein inklusionsgerechtes Grünes Klassenzimmer, ein Sitz-/ Ruhebereiche und ein Aufbrechen der versiegelten Betonflächen zu nennen.

Das Sport- und Freigelände würde sich somit deutlich von bestehenden normierten Sportanlagen abgrenzen. Es entspräche insbesondere den im Sportentwicklungsplan der Stadt und des Landkreises festgestellten informellen Sport- und Bewegungsbedürfnissen. Schule und Vereine hätten hier eine zentral gelegene gemeinsame Sportfläche mit hohem Aufforderungscharakter auch für die Helmstedter Bevölkerung.


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