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Stadt gibt 600.000 Euro für neue Verwaltungs-Büroräume aus

von Max Förster


Räumlichkeiten in dem Gebäude in der Kanzleistraße 2/2a sollen für neue Büroräume der Verwaltung hergerichtet werden. Foto: Max Förster
Räumlichkeiten in dem Gebäude in der Kanzleistraße 2/2a sollen für neue Büroräume der Verwaltung hergerichtet werden. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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18.07.2016


Wolfenbüttel. Um mehr Platz für die gestiegene Mitarbeiterzahl der Stadtverwaltung zu schaffen, will die Stadt neue Räumlichkeiten in der Kanzleistraße herrichten. Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Die Herrichtung ist mit Kosten in Höhe von rund 600.000 Euro verbunden und die Räume sollen nach derzeitigen Planungen bis zum Jahresende einzugsfertig übergeben werden.

"Aufgrund stetig anwachsender kommunaler Aufgaben ist die Anzahl der Mitarbeiter/-innen der Stadtverwaltung in den letzten Jahren angestiegen. Dies führte zu einem erhöhten Raumbedarf", heißt es von der Verwaltung. Unter anderem dieser Umstand führte zu den Überlegungen, die Obergeschosse der Kanzleistraße 2/2a zur Nutzung als Verwaltungsgebäude für die Stadtverwaltung Wolfenbüttel herzurichten. In diesem Zusammenhang seien in der Vergangenheit bereits bestehende Mietverhältnisse seitens der Stadt beendet worden, um eine künftige Nutzung für das Gebäude durch die Verwaltung zu ermöglichen. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten kosten rund 600.000 Euro, stellen aber laut Verwaltung eine vertretbare Größenordnung dar, um die vorhandenen Räumlichkeiten nach üblichen Standard für eine langfristige Nutzung zur Verfügung zu stellen. So lägen die Kosten für die Herrichtung deutlich unter dem Wert, den der Baukostenindex für einen Neubau mittleren Standards ansetzt.

Das muss gemacht werden


Zunächst müsse das Gebäude brandschutzrechtlich ertüchtigt werden. Es sei die Installation einer Brandmeldeanlage geplant sowie die damit verbundene Bildung von brandschutztechnischen Nutzungseinheiten, unter anderem der Einbau von Brandschutztüren und die brandschutztechnische Ertüchtigung des Treppenhauses. Des Weiteren müssen sämtliche Heizungsrohrleitungen erneuert und in den Decken brandschutztechnisch geschottet werden. Gleichzeitig werden die Büro- und Sanitärräume modernisiert. Die Elektroinstallation inklusive Verteilung soll komplett ausgetauscht und eine bedarfsgerechte EDV-Installation eingebaut werden. Zusätzlich soll pro Etage eine Teeküche nach den üblichen, im Rathaus bestehenden Standards installiert, Wände gestrichen und Bodenbeläge ausgetauscht werden.

Umstellung auf ein digitales Schließsystem


Im Zuge dieser Maßnahme sei es geplant, die Schließ- und Sicherheitstechnik des gesamten Rathauses (Stadtmarkt 3-6, 7, 15, Kanzleistraße/Klosterstraße und Großer Zimmerhof 28) auf ein digitales Schließsystem umzustellen. Eine vergleichbare Sicherheitstechnik habe sich seit mehreren Jahren bereits im Jugendgästehaus sowie im Bankhaus Seeliger bewährt, so die Verwaltung. Diese Sicherheitstechnik soll dann – vorbehaltlich noch ausstehender fachtechnischer Prüfungen und Abstimmungen im Hause – als Standard für sämtliche städtischen Liegenschaften realisiert werden.


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