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Symposium zum Thema „Holz und Klimaschutz“



Peine

Symposium zum Thema „Holz und Klimaschutz“


Symblfoto: Nicole Wiedemann
Symblfoto: Nicole Wiedemann Foto: Nicole Wiedemann

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Vechelde. Nach Informationen der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine findet im Bürgerzentrum Vechelde am morgigen Freitag, 17. November, ab 14.30 Uhr ein öffentliches Symposium zu „Holz und Klimaschutz“ statt. Unter der Schirmherrschaft von Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner wünschen sich die Veranstalter rege Diskussionen.




Begonnen wird daher mit einem „Open-Space“, in dem an Tischen im Bürgerforum zum unmittelbaren Gespräch und Gedankenaustausch zu besonderen Aspekten und Anwendungsbereichen der Holznutzung eingeladen wird. Anschließend gibt es ab circa 15.30 Uhr kurze Vorträge:


Klaus Jänich von den Niedersächsischen Landesforsten spricht über Holz als nachhaltig erzeugten Werkstoff. Marcus Frerich von der PEG Peine erläutert Klimaschutzeffekte durch Holzrecycling. Und Karl-Heinz Hoffmeister vom Verband Niedersächsischer Zimmermeister zeigt praktische Beispiele des Holzbaus.

Kreisbaurat Wolfgang Gemba vom Landkreis Peine erklärt wie Holz zum Klimaschutz beiträgt: „Zur Produktion von Holz und Holzprodukten wird sehr wenig Energie benötigt. Im Vergleich schneiden zum Beispiel Metalle, Kunststoffe oder Beton deutlich schlechter ab.” Dennoch müsse man sorgfältig differenzieren, da die Holznachfrage steige. Entsprechend haben die unterschiedlichen nachfragenden Anspruchsgruppen Diskussionsbedarf.

„Wir raten dazu, auf Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu achten - im Idealfall aus der Region”, fügt Anja Lippmann, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine an, die das Symposium gemeinsam mit dem 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie unterstützt. „Immerhin speichert jeder Kubikmeter verbautes Holz den Kohlenstoff aus einer Tonne CO2.”, ergänzt Gemba.

Veranstalter sind die niedersächsischen Landesforsten, der Landkreis Peine und das „Internationale Forschungszentrum für Erneuerbare Energien Deutschland e.V.“ (IFEED). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine gesonderte Anmeldung ist nicht notwendig.


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