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Tablet statt Tafel - Lehrer drücken digitale Schulbank

Die Große Schule in Wolfenbüttel hat in Sachen Onlineunterricht Unterstützung von IT-Dienstleister ATD bekommen.

Die Große Schule hat Unterstützung bekommen.
Die Große Schule hat Unterstützung bekommen. Foto: Große Schule

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01.07.2020

Wolfenbüttel. Wie richte ich den Videounterricht mit meiner Klasse ein, wie stelle ich die Hausaufgaben online, wie lasse ich den Hintergrund während des Videochats verschwimmen, um die Privatsphäre zu gewährleisten? Oder ganz banal: Ist das Mikrofon schon an und kann mich die Klasse hören? Dies sind nur einige Fragen mit denen sich Lehrer und Schüler in der Coronakrise beschäftigen müssen. Doch Hilfe gibt es wenig. In bereits zwei Onlineseminaren wurden die Lehrer der Großen Schule in Wolfenbüttel nun vom Wolfenbütteler IT-Dienstleister ATD fit gemacht für den Onlineunterricht. Dies berichtet die Große Schule in einer Pressemitteilung.


„Das Land Niedersachsen hatte einen Zeitpunkt festgelegt, ab wann wieder Unterricht stattfinden soll, aber wie genau das funktionieren könnte und welche digitalen Hilfsmittel uns unterstützen könnten, damit wurden die Schulen weitgehend allein gelassen“, sagt Ute Krause, Schulleiterin der Großen Schule in Wolfenbüttel. Technische Voraussetzungen hätten geschaffen werden müssen und auch Lizenzfragen seien plötzlich aufgetaucht. Die helfende digitale Hand sei vom Wolfenbütteler IT-Dienstleister ATD gekommen. „Wir hatten uns bereits im März am bundesweiten Netzwerk „Teams macht Schule“ beteiligt, um ehrenamtlich Schüler und Lehrer bei den Herausforderungen des Onlineunterrichts zu unterstützen. Als wir dann von den Sorgen der Großen Schule hörten, war klar, dass wir als Wolfenbütteler Unternehmen, das fest in der Region verwurzelt ist, schnell helfen“, so ATD Geschäftsführer Holger Kämmerer. Kurzerhand wären drei Mitarbeiter benannt worden, die Lehrer und Schüler unterstützen sollten bei allen Fragen, die auftauchen können, wenn der Unterricht plötzlich nicht mehr auf der Tafel, sondern auf dem Tablet oder Laptop stattfinden soll.

Den IT-Profis wäre dabei auch die Sicht der Schüler wichtig gewesen und so wären testweise Schüleraccounts erstellt worden, um auch die Probleme auf der anderen Seite der Datenleitung zu beleuchten. Beide Fortbildungen wären aufgezeichnet worden und stünden den Lehrkräften jederzeit zur Verfügung, falls noch Fragen auftauchen sollten. „Zu spüren, dass man Unterstützung für eine Sache bekommt, mit der man sich ziemlich alleingelassen fühlt, ist wirklich ein gutes Gefühl für das Kollegium. Ich glaube es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Wirtschaftsunternehmen wochenlang Zeit für eine Schule nimmt, und das völlig kostenlos. Wir sind der ATD wirklich dankbar“, zeigte sich Schulleiterin Ute Krause zufrieden.


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