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Tag der Daseinsvorsorge: "Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser nötig"

Der Wasserverband Peine erinnert an die Knappheit des Wassers in anderen Regionen der Welt.

Mit engagiertem Einsatz sichern Fachkräfte in der Daseinsvorsorge die Lebensqualität in der Region. Sie sorgen für die sichere Abwasserreinigung – und das rund um die Uhr.
Mit engagiertem Einsatz sichern Fachkräfte in der Daseinsvorsorge die Lebensqualität in der Region. Sie sorgen für die sichere Abwasserreinigung – und das rund um die Uhr. Foto: Wasserverband Peine

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23.06.2020

Peine. Es ist ein etwas sperriger Begriff: die Daseinsvorsorge. Aber eine Leistung, von der die Einwohner in ihrem täglichen Leben profitieren, eine Leistung, die dieses Leben komfortabler und sicherer gestaltet. Daran erinnert der Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni. „Wir als Wasserwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsor­ge. Man mag sich ein Leben ohne Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung gar nicht vorstellen“, sagt Hans-Hermann Baas, Verbandsvorsteher des Wasserverbands Peine. „Unser Team arbeitet mit viel Engagement im Dienst von Mensch und Umwelt – und das rund um die Uhr. Eine Leistung für unsere Mitmenschen, auf die wir an diesem Tag der Daseinsvorsorge den Fokus richten möchten.“ Der Wasserverband Peine spricht in einer Pressemitteilung ein Problem der Wasserversorgung an, nämlich, dass viele Bürger gerade in den Sommermonaten mehr Wasser als nötig verbrauchen, um ihre Pools aufzufüllen oder ihren Rasen zu sprengen. Am Tag der Daseinsvorsorge möchte der Wasserverband darauf aufmerksam machen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressoruce Wasser nötig ist.


Daseinsvorsorge ist Gesundheitsschutz und Entwicklungsmotor


Die moderne Abwasserreinigung ist eine Errungenschaft der Gesundheitsvorsorge und des Umweltschutzes. „Wir haben das hier in Deutschland leider schon aus dem Blick verloren, weil für uns das hohe Niveau der Versorgungssicherheit liebgewonnener, selbstverständlicher Alltag ist. Wie wichtig die Abwasserreinigung zur Seuchenvorbeugung ist, sehen wir in Berichten über Naturkatastrophen oder Kriegsgebiete. Dort geht es dann schnell um Cholerabekämpfung und Zugang zu sauberem Trinkwasser“, erinnert Schröder. Viele Deutsche kennen keine Versorgungs­unterbrechung mehr. „Das ist schön und das Ergebnis der letzten Jahrzehnte. Wir arbeiten mit Engagement für das hohe Niveau und die sichere Versorgung in Deutschland. Doch wäre etwas mehr Anerkennung dieser Leistung auch wünschenswert. Und etwas Geduld, wenn ein Leitungsschaden denn doch die Versorgung mal beeinträchtigen sollte.“

Trinkwasser sorgsam nutzen – gerade auch im Sommer


Wie wichtig die öffentliche Trinkwasserversorgung ist, wird besonders in den warmen Sommermonaten bewusst. Jeder Nutzer kann und sollte dazu beitragen, die Leistungen der Daseinsvorsorge weiter für alle verfügbar zu halten. „Gerade an heißen Tagen wie jetzt ist der sorgsame Umgang jedes Haushalts mit der wertvollen Ressource Wasser gefragt. Erst Mensch und Tier, dann der Rasen – das ist der Leitspruch, den es zu beachten gilt“, sagt Schröder mit Blick auf Spitzenabnahmen, die im Sommer noch einmal ansteigen. Binnen weniger Stunden am Morgen, mittags und abends sind diese Bedarfe abzudecken. Wenn dann der Pool befüllt oder der Rasen gesprengt werde, könne das zu abnehmendem Druck im Netz führen – und damit zu Komforteinschränkungen für andere Nutzer. Der durchschnittliche Verbrauch an Trinkwasser pro Person und Tag liegt bei rund 120 Litern in Deutschland. Ein Rasensprenger kann allein bis zu 800 Litern die Stunde benötigen. „Da sollte jeder auch mit dem Blick auf seinen Nachbarn verantwortungsvoll umgehen. Keine Großabnahmen für Pool oder Garten zu den Spitzenverbrauchszeiten – auch daran kann der Tag der Daseinsvorsorge erinnern.“


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