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Technologie und Schriftdesign im Werk von Hermann Zapf



Wolfenbüttel

Technologie und Schriftdesign im Werk von Hermann Zapf


Ein öffentlicher Abendvortrag am 3. Juni in der Augusteerhalle. Foto: HAB
Ein öffentlicher Abendvortrag am 3. Juni in der Augusteerhalle. Foto: HAB Foto: HAB)

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Wolfenbüttel. Nikolaus Weichselbaumer (Mainz) hält am 3. Juni 2016, 19 Uhr, in der Augusteerhalle einen Vortrag mit dem Titel „Feder und Font. Zu Technologie und Schriftdesign im Werk von Hermann Zapf“. Hermann Zapf (1918-2015), Designer von Schriften wie Optima und Zapfino, zählt zu den bekanntesten Typografen und Schriftgestaltern des 20. Jahrhunderts. Neben ihrer gestalterischen Qualität zeichnen sich Zapfs Entwürfe dadurch aus, dass er sich stets sehr früh mit neuen Satztechnologien auseinandergesetzt und diese teilweise selbst mitentwickelt hat.

Der Vortrag zeichnet anhand von Beispielen aus der Wolfenbütteler Sammlung Zapf das Wechselspiel zwischen Gestaltung und Technologie nach. Hermann Zapf, im Juni 2015 im Alter von 96 Jahren verstorben, war einer der bedeutendsten Buch- und Schriftkünstler des 20. Jahrhunderts. Seine Schreibkunst durfte er unter anderem bei der Gestaltung von Briefmarken für die Deutsche Post sowie Büchern der Verlage Suhrkamp, Insel, Büchergilde Gutenberg oder Carl Hanser demonstrieren. 1991 übergab Hermann Zapf einen wesentlichen Teil seiner Sammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, wo sie noch heute als Dauerausstellung zu sehen ist.

Dr. Nikolaus Weichselbaumer ist seit Oktober 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Er ist Autor des Buches „Der Typograph Hermann Zapf. Eine Werkbiographie“ (Berlin/Boston 2015). Der Eintritt ist frei.


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