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Therapiehündin Juna sorgt für Abwechslung in der Kita Eilum



Wolfenbüttel

Therapiehündin Juna sorgt für Abwechslung in der Kita Eilum

Einmal in der Woche besuchen Ergotherapeutin Lena Bartelborth und Juna die Kinder und bieten spielerisch fördernde Angebote in Kleingruppen an.

Die Eilumer Kinder sind mit Freude hochkonzentriert bei der Sache – Therapiebegleithündin Juna unterstützt und Ergotherapeutin Lena Bartelborth sorgt für neue Spielvarianten.
Die Eilumer Kinder sind mit Freude hochkonzentriert bei der Sache – Therapiebegleithündin Juna unterstützt und Ergotherapeutin Lena Bartelborth sorgt für neue Spielvarianten. Foto: DRK

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Wolfenbüttel. „Die Kinderaugen leuchten, wenn Juna zu uns in die Kindertagesstätte nach Eilum kommt“, berichtet Einrichtungsleitung Angela Franke. Aber wer ist Juna eigentlich? Die Golden Retriever-Hündin ist eine ausgebildete Therapiebegleithündin. Seit einigen Jahren ist Juna festes Mitglied in der Praxis für Ergotherapie im Integrations- und Therapiezentrum (ITZ) des DRK auf dem Wolfenbütteler Exer-Gelände. Sie begleitet und unterstützt ihre Besitzerin, Ergotherapeutin Lena Bartelborth, bei der Arbeit mit Patienten. Auch arbeitet sie mit bei Freizeitangeboten des Familienentlastenden Dienstes (FED) und nun auch bei einem besonderen Projekt in Kindertagesstätten des Landkreises Wolfenbüttel. Das berichtet die DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH in einer Pressemitteilung.



Einmal in der Woche besuchen Lena Bartelborth und Juna die Kinder und bieten spielerisch fördernde Angebote in Kleingruppen an. Die Projektarbeit wird vom Landkreis Wolfenbüttel gefördert und finanziell unterstützt. Sabine Schneider und Nadine Kindermann, im Familien- und Kinder-Service-Büro des Landkreises für Prävention, Jugendschutz und die Fachberatung in Kindertagesstätten zuständig, beraten und unterstützen die Kindertagesstätten in Fragen der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Der Fokus liegt bei diesem Angebot im Bereich der frühen Prävention und spricht vor allem den sozial-emotionalen Entwicklungsbereich bei Kindern an. Die Erzieherinnen in Eilum haben durch den Kontakt mit der Hündin bei den Kindern schnell positive Entwicklungsfortschritte festgestellt. „Zwar mussten wir aufgrund der Pandemie etwas pausieren, aber dank des Außengeländes und einem zusätzlichen Raum konnten wir das Angebot schnell wieder aufleben lassen“, freuen sich die Mitarbeitenden der Eilumer Kita. „Besonders in dieser Zeit unglaublich wertvoll für die Kinder.“

Kontakt zu Tieren wirkt positiv


Der Kontakt zu Tieren wirkt positiv auf das Wohlbefinden und Verhalten eines Menschen. Lena Bartelborth erklärt dazu: „Kinder können mit Juna sehr gut lernen, sich besser konzentrieren, Sprache anwenden oder auch Ängste abzubauen. Sie haben unmittelbare Erfolgserlebnisse, können dadurch ihr Selbstbewusstsein steigern und üben, Verantwortung zu übernehmen.“ Nebenbei lernen die teilnehmenden Kinder vieles rund um das Thema Hund.

Bei Interesse und Fragen können sich Kindertagesstätten telefonisch an Andrea Bruns wenden, sie ist für die Praxis für Ergotherapie im ITZ verantwortlich: Telefon 05331 / 927 847 70, E-Mail: ergo@inkluzivo.de – weitere Informationen: www.itz-drk.de.


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