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Till braucht Verstärkung

von Anke Donner


Foto: Anke Donner)

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14.08.2014


Schöppenstedt. Die Nachfrage nach Führungen und Veranstaltungen mit dem Schöppenstedter Narren, Till Eulenspiegel, wird immer größer. Deshalb sucht der Förderverein Regionalmarketing e.V nun einen zweiten Darsteller, der sich die Narrenkappe aufsetzt.

"Wir stellen an den zweiten Till gar keine großen Erwartungen. Er muss aber unbedingt zuverlässig sein und Lust haben, sich mit Till und dieser Stadt auseinanderzusetzen", so Schöppenstedts Samtgemeindebürgermeisterin Ruth Naumann.

Der Eulenspiegel-Darsteller Dag Wachsmann macht seinen "Job" als Narre von Schöppenstedt seit sieben Jahren und das mit viel Hingabe und Leidenschaft. Nur ein Till alleine kann die vielen Termine nicht mehr wahrnehmen. "Ich mache das ja auch nur nebenbei und die Termine werden immer mehr. Oft haben wir auch zwei Veranstaltungen zeitgleich, dann wird es schwierig", so der hauptberufliche Heilerziehungspfleger.

"Till hat viele Gesichter und deshalb ist es auch egal, ob der zweite Darsteller jung, alt, groß oder klein ist. Hauptsache, er macht es mit Freude und hat Lust, sich hier ehrenamtlich einzubringen", fügt Ruth Naumann an.

"Ich hätte damals selber nicht gedacht, dass es mir so viel Spaß macht. Aber Till zu sein ist so vielseitig und ein echtes Erlebnis. Man trift auf die unterschiedlichsten Menschen, das ist wirklich toll", so Wachsmann.

Und wer Angst hat, er würde nicht genug über die Stadt und Till wissen, braucht sich nicht sorgen. "Wenn sich jemand meldet, bekommt er den 'Schöpischneku', den Schöppenstedt-Schnell-Kurs. Es wäre großartig, wenn wir jemanden finden könnten. Wir haben hier sehr gute Stadtführer und auch verschiedene Rollen, in die die Stadtführer schlüpfen. Aber die Menschen, die Schöppenstedt besuchen, wollen eben meistens Till sehen", schließt Wachsmann.

Wer Lust und Zeit hat, sich ab und an die Narrenkappe aufzusetzen, kann sich beim Förderverein Regionalmarketing e.V unter 05332- 938-119 melden. "Oder mich einfach ansprechen. Auch wenn es beim Einkaufen ist", sagt Naumann.


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