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TV-Gelder: Eintracht Braunschweig erhält 14,3 Mio. Euro

von Frank Vollmer


Profitable Fernsehgelder. Symbolfoto: Frank Vollmer
Profitable Fernsehgelder. Symbolfoto: Frank Vollmer

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22.06.2017

Braunschweig. Eintracht Braunschweig erwartet aus dem neuen TV-Vertrag der DFL ein wahrer Geldregen: 14,3 Millionen Euro erhält der Zweitligist und liegt im Deutschen Unterhaus damit finanziell auf dem dritten Rang.


Geldregen für die 2. Bundesliga


Die Fernseh-Vermarktung des Fußballes ist ein überaus profitables Geschäft. Ein neuer Vertrag aus der internationalen und nationalen Vermarktung regelt dabei die jährliche Gewinnausschüttungen von 2017 bis 2021 an die jeweils 36 Proficlubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga. Wie das Fachmagazin„Kicker“ in seinerDonnerstagsausgabe berichtet, kommen für die neue Saisonaktuell 1.194.235.000 Euro zusammen. Von diesen knapp 1,2 Milliarden Euro erhalten die Clubs aus dem Unterhaus zusammen 186 Millionen Euro –das ist eine Steigerung von fast 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Seit dem letzten Jahr regelt ein neuer Verteilerschlüssel die Ausschüttungen für die 2. Bundesliga. Die vier Eckfeiler „Bestand“, „Wettbewerb“ (beide zusammen ergeben 93 Prozent), „Sportliche Nachhaltigkeit“ und „Nachwuchs“ bestimmen dabei, wie die Zweitligisten an der Verteilung finanziell beteiligt werden. „Sportliche Nachhaltigkeit“ (5 Prozent) ist eine Neuerung gegenüber den Vorjahren. Hier werden die letzten 20 Jahre berücksichtigt (aktuell 1997/1998). Dabeiprofitieren vor allemVereine mit großer Bundesliga-Vergangenheit in dieser Zeit. „Nachwuchs“ (2 Prozent) ermittelt sich aus den Einsätzen von U23-Spielern.

14,3 Mio. Euro für die Löwen


Jeder der 18 Clubs erhält aus den Solidaritätsabgaben der Bundesligisten garantiert noch einmal 187.500 Euro zusätzlich. Hier werden insgesamt 5.000.000 Euro nach Vorjahresplatzierung verteilt: Der Meister erhält 422.500 Euro, der Tabellenletzte 187.500 Euro.

Insgesamt darf man sich bei Eintracht Braunschweig damit über den Geldeingang von 14.305.640 Euro freuen. Damit liegt der Relegationsteilnehmer des Vorjahres hinter den Bundesliga-Absteigern Ingolstadt (17 Mio. Euro) und SV Darmstadt (15,5 Mio. Euro) auf Platz 3 im Ranking der 2. Bundesliga.

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